Oberhauser: Gesundheitsreform nicht auf die lange Bank schieben!

Verknüpfung mit Steuerreform - Umsetzung bis 1.1.2009

Wien (SK) - "Die Gesundheitsreform darf nicht auf die lange Bank geschoben und kann nur in Verknüpfung mit der Steuerreform - also bis 1.1.2009 - umgesetzt werden. Vor allem die Sanierung der Krankenkassen duldet keinen Aufschub. Dies sollte auch Ministerin Kdolsky bewusst sein", kritisiert SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser die Aussagen der Gesundheitsministerin in der gestrigen "Zeit im Bild 2". Sollte es zu keiner raschen Klärung der Gesundheitsfinanzierung kommen, drohe ein Chaos im Gesundheitsbereich auf Kosten der Menschen. "Das kann nicht Ziel einer zukunftsfähigen Gesundheitspolitik sein", so Oberhauser gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Mit dem Bekenntnis zu gesetzlich festgeschriebenen Rabatten, um die hohen Medikamentenpreise einzudämmen, habe Kdolsky, bereits neue Härte gezeigt. "Dies sind jedoch nur Einzelmaßnahmen. Was wir brauchen - und da ist die Ministerin gefordert - ist ein Gesamtkonzept für den Gesundheitsbereich", appelliert Oberhauser abschließend. (Schluss) ps/mm

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003