Ludwig: "Gebietsbetreuungen starten neue Stadtteil-Projekte"

Zusätzliche finanzielle Mittel für zielgerichtete Maßnahmen

Wien (OTS) - Am vergangenen Montag wurde im Gemeinderatsausschuss Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung ein Zusatzbudget von rund 650.000 Euro für die Gebietsbetreuungen Städtische Wohnhausanlagen und Stadterneuerung beschlossen. "Durch die Erhöhung der finanziellen Mittel sollen bis Ende 2009 neue, zielgerichtete Projekte realisiert werden", betonte Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig heute, Donnerstag.****

Die Wiener Gebietsbetreuungen bilden als dezentrale Servicestellen im direkten Kontakt mit der Bevölkerung vor Ort wichtige Drehscheiben, wobei die enge Zusammenarbeit mit öffentlichen, sozialen und behördlichen Einrichtungen ein zentraler Bestandteil ihrer Tätigkeit ist. Durch ihre Informations- und Beratungstätigkeit stellen die Wiener Gebietsbetreuungen für Stadterneuerung, die Gebietsbetreuungen für städtische Wohnhausanlagen sowie die mobile Gebietsbetreuung ein wichtiges Instrument für mehr Lebensqualität und Wohnzufriedenheit dar. Durch die Erhöhung des Gesamtbudgets der Gebietsbetreuungen können nun noch mehr Projekte unterstützt werden, die eine bessere Information der Bürgerinnen und Bürger sowie mehr Mitbestimmung zum Ziel haben. "Dies ist besonders in Gebieten, in denen in den nächsten Jahren größere Neubauprojekte geplant sind, von Bedeutung", so Ludwig.

GB Wohn - Stärkung der Mietervertretungen

Bei den Gebietsbetreuungen Städtische Wohnhausanlagen liegt der Schwerpunkt auf der Stärkung der Mietervertretungen sowie der engeren Vernetzung der Mieterinnen und Mieter mit ihren gewählten Mieterbeiräten und der Hausverwaltung WIENER WOHNEN. Die GB Wohn wird daher in einigen Gemeindebauten verstärkt Projekte durchführen und Maßnahmen setzen, die die Wohnzufriedenheit der Mieterinnen und Mieter weiter verbessern.

GB Stern - Stadteilmanagement-Projekte für mehr Wohnzufriedenheit

Für die Gebietsbetreuungen Stadterneuerung wird die vorbereitende Informationstätigkeit in den aktuellen Stadterweiterungsgebieten im Vordergrund stehen. "Mir ist wichtig, die Anrainerinnen und Anrainer so früh wie möglich über geplante Neubauten oder Sanierungen in ihrem Wohnumfeld zu informieren und schon im Vorfeld, das heißt bevor die Bagger anrücken, die Mitsprache und Mitgestaltung zu ermöglichen und sicherzustellen", betonte Ludwig.

In den Bezirken Landstraße und Simmering startet etwa mit Anfang April die Einrichtung von Stadtteilmanagements. Neben der umfassenden Information der Bevölkerung über anstehende Neubauprojekte wie in der Stadtentwicklungszone Simmering-Erdberger Mais, den Mautner-Markhof-Gründen oder dem geplanten Bebauungsgebiet Eurogate, wird die Kernaufgabe der Stadtteilmanagements in der Erarbeitung neuer Bürgerpartizipationsprojekte und gemeinsamer Programme für eine nachhaltige Verbesserung und Weiterentwicklung der Bezirke liegen.

Ein weiteres Projekt, "VIEW - Vision Entwicklung Westgürtel", befasst sich mit der Koordination bezirksübergreifender Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität im
Bereich des Westgürtels. Durch die enge Zusammenarbeit der Gebietsbetreuungen Stadterneuerung über die Bezirksgrenzen hinweg sollen unter Einbeziehung der Anrainerinnen und Anrainer sowie lokaler Wirtschaftstreibender neue Wege in der Stadterneuerung gesucht und gefunden werden. (Schluss) lok

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