Pröll Freund Nitsch: "Auf Ruhm und Erfolg in Österreich pfeife und scheiße ich!"

Dennoch überschüttet der Landeshauptmann den "Blut Künstler" mit Steuermillionen

Sankt Pölten (OTS) - "Der von Erwin Pröll in seiner Funktion als Landeshauptmann initiierte Bau eines eigenen Museums in Mistelbach für den Blut und Fäkalkünstler Hermann Nitsch stellt eine skandalöse Geschmacklosigkeit sonder Gleichen dar!", sagt der BZÖ Spitzenkandidat für die NÖ-Landtagswahl, Hans Jörg Schimanek.

"Die Frage, was Kunst ist, kann und soll jedermann für sich selbst entscheiden. Wer aber wie Nitsch bei seinen "Orgien Mysterien Spielen" die Würde von Mensch und Tier derart mit Füßen tritt, in einem Theaterstück mit Ekel erregenden und abartigsten Handlungen bzw. Bühnenbildern aufwartet und dabei die Insignien der christlichen Glaubensgemeinschaften in übelster Form verunglimpft, darf nicht auch noch mit öffentlichem Geld überschüttet werden, so der BZÖ Politiker

Mittlerweile hat sich das mehr als 4 Millionen Euro (rund 55 Mio. Schilling) teure Nitsch Museum jedenfalls als regelrechter Flop erwiesen: Kaum Besucher, sodass die Stadt Mistelbach sogar einen Kredit aufnehmen musste, um für die Betriebskosten aufkommen zu können.

Auch schon 1998 war Nitsch bei der Ausrichtung seiner "Blut Spiele" auf Schloss Prinzendorf von LH Pröll und seiner NÖ ÖVP kräftig unterstützt worden. Hermann Nitsch damals im "News" Interview (Nr. 33/98, Seite 99) wörtlich: "Seltsamerweise waren jetzt die Anständigsten die Schwarzen .... Ihnen verdanke ich alle Genehmigungen. Leute wie Landeshauptmann Pröll beginnen offenbar zu schätzen, welchen Künstler sie da in Niederösterreich haben. "

Wie sehr Pröll Hermann Nitsch schätzt, beweist allein schon seine Antwort im Kronenzeitung Interview auf die Frage nach seinem Lieblingsmaler. LH Pröll zur Kronenzeitung: "Hermann Nitsch!"...

Kein Wunder also, dass Nitsch jetzt auch als prominentes Mitglied eines Unterstützungskomitees für Pröll für die Landtagswahl 2008 firmiert.

"Ich selbst jedenfalls habe 1998 als damals zuständiger Landesrat für das Veranstaltungswesen Nitsch seine "Orgien Mysterien Spiele" und Stierschlachtungen auf Schloss Prinzendorf per behördlichen Bescheid untersagt. Und ich betrachte die Nitsch Ankündigung, er werde diese widerlichen Veranstaltungen wieder aktivieren, schlicht als gefährliche Drohung wider Mensch, Tier und Christentum. Ich frage mich nur, wie Nitsch Freund Pröll Abt Fürnsinn vom Stift Herzogenburg dazu bewegen konnte, das Nitsch Museum in Mistelbach einzuweihen..? Und was die kirchlichen Vorgesetzten des Abtes zu diesem Akt der Geschmacklosigkeit sagen..?", so Schimanek abschließend.

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