Bund prüft Elementarschadenversicherung

LR Egger: Erfolgversprechender Lösungsansatz

Wien/Bregenz (VLK) - Die zunehmende Häufigkeit und Heftigkeit der Elementarereignisse erfordert eine finanziell und rechtlich abgesicherte Schadensregelung. "Den Vorarlberger Vorschlag einer Elementarschadenversicherung auf Basis des Solidarsystems ähnlich der Feuerversicherung wird Minister Josef Pröll vertieft prüfen lassen und die Länder mit einbinden", berichtet Landesrat Dieter Egger vom Treffen der Wasserreferenten der Länder in Wien.

Grundlage für die Elementarschadenversicherung bilden die Solidargemeinschaft und der Schutz gegen ein möglichst umfassendes Risikobündel wie Hochwasser, Sturm, Erdbeben, Vermurung und Lawinen. Eine derartige Elementarschadenversicherung würde für alle Rechtssicherheit bieten und den Bürger nicht zum Bittsteller degradieren.

Die Versicherung bringt Vorteile sowohl für die Betroffenen als auch für die Öffentliche Hand: Es besteht Rechtsanspruch auf Schadensabgeltung, bis zu 98 Prozent des Schadens werden ersetzt und die Schadensabwicklung könnte rasch und unbürokratisch über die Feuerversicherer erfolgen. "Die Erfahrungen aus der Schweiz, wo eine derartige Versicherung schon länger besteht, unterstreichen die Vorteile sowohl für den Bürger als auch für die Öffentliche Hand", betont der Wasserlandesrat.

Die Elementarschadenversicherung auf Basis des Solidarsystems kann ein Erfolg versprechender Ansatz sein, der intensiv geprüft werden muss. Wir konnten die anderen Länder und den Minister von einer vertieften Prüfung überzeugen, sodass wir hier einen wesentlichen Schritt weiter gekommen sind", so Egger abschließend.

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