Maier/Krainer: Eislaufplatz des Wiener Eislaufvereins darf nicht an Spekulanten verkauft werden

Platter als zuständiger Minister ist aufgefordert, Verkaufsvorgang zu stoppen

Wien (SK) - Die beiden SPÖ-Abgeordneten Johann Maier, er ist auch Vizepräsident des Salzburger Eiskunstlaufvereins, und Jan Krainer, der Eislaufplatz liegt in seinem Wahlkreis, wandten sich massiv gegen den Verkauf der Anlage des Wiener Eislaufvereins (WEV) zwischen Konzerthaus und Hotel Intercontinental. Die Anlage befindet sich im Eigentum des Wiener Stadterweiterungsfonds, der wiederum in die Zuständigkeit des Innenministers fällt. Daher richteten die beiden Abgeordneten eine Anfrage an Innenminister Platter. ****

So begehren Maier und Krainer Auskunft darüber, ob die vom WEV gepachtete Liegenschaft dem Sportstättenschutzgesetz unterliege, welche Verkaufsunterlagen den Bieter für diese Liegenschaft vorgelegt, was der Inhalt der Verkaufsunterlagen ist, ob eine Absiedelung des WEV bzw. eine Flächenumwidmung in Aussicht gestellt wurde und welche Gespräche mit Vertretern der Stadt Wien und des Bezirks Landstraße geführt wurden.

"Der WEV hat einen Pachtvertrag, der bis 2058 läuft und will diesen auch erfüllen. Man muss daher davon ausgehen, dass den Bietern falsche Versprechungen gemacht wurden, da auch die Stadt Wien, im Falle eines Verkaufs ein Bebauungsverbot aussprechen will. Platter soll daher den Verkaufsvorgang stoppen. Der Eislaufplatz muss jedenfalls erhalten bleiben", unterstrichen Maier und Krainer abschließend. (Schluss) ps/mp

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