Weinzinger: Bankgeheimnis darf nicht angetastet werden

Finanzplatz Österreich nicht gefährden

Wien (OTS) - Ein klares Nein kommt vom Landesparteiobmann der FPÖ-Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher zur Forderung vor allem aus Deutschland, das heimische Bankgeheimnis in seiner derzeitigen Form zu ändern. "Die FPÖ ist für eine Aufweichung nicht zu haben. Der Finanzplatz Österreich darf nicht gefährdet werden", forderte Weinzinger Finanzminister Molterer auf, hier klar für Österreich Position zu beziehen.

"Es gibt ausreichend gesetzliche Möglichkeiten - etwa bei Verdacht auf Geldwäsche und eingeleiteten Strafverfahren - dubiose Geldflüsse zu erkennen und zu unterbinden", so Weinzinger.

Nach Ansicht des FPÖ-Finanzsprechers habe Österreich bereits mit der Abschaffung des anonymen Sparbuches im Kampf gegen Steuerhinterziehung einen ausreichenden Beitrag geleistet. "Hier darf das Kind nicht mit dem Bade ausgeschüttet werden", schloss Weinzinger.

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