Lohnverhandlungen für die ArbeitnehmerInnen des Papier und Pappe verarbeitenden Gewerbes 2008 abgeschlossen

Plus Euro 1.000.- Mindestlohn in allen Lohnpositionen erreicht

Wien (GPA-DJP) - Mit einem Verhandlungserfolg für die Beschäftigten im Papier und Pappe verarbeitenden Gewerbe einigten sich am 3. März 2008 Vertreter der Bundesinnung der Buchbinder, Kartonagenwaren- und Etuierzeuger Österreichs und die Vertreter der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) auf die neuen Löhne und Lehrlingsentschädigungen. ++++

Per 1. April 2008 bei monatlicher bzw. 31. März 2008 bei wöchentlicher Lohnauszahlung erfahren die Kollektivvertragslöhne eine Anhebung um 2,9 Prozent. Die Ist-Löhne werden um denselben Eurobetrag (Parallelverschiebung) angehoben. Der Nachtschichtzuschlag erfährt ebenfalls eine Erhöhung um 2,9 Prozent.
Gleichzeitig werden all jene Lohnpositionen der Lohntabellen, welche nach Anhebung der KV-Erhöhung keine Euro 1.000.- Mindestlohn im Monat erreichen, auf diesen Betrag angehoben.

Die neuen Lehrlingsentschädigungen (inkl. Rundung auf den nächsten vollen Eurobetrag) betragen im 1. Lehrjahr 359,- Euro pro Monat, im 2. Lehrjahr 458,- Euro und im 3. Lehrjahr 683,- Euro.

Die Laufzeit der Vereinbarung ist mit 12 Monaten begrenzt.

Gerhard Hennerbichler, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-DJP, zum Verhandlungsergebnis: "Das Erreichen von 1.000.- Euro plus in allen Lohnpositionen der Lohntabellen war für das Verhandlungsteam der GPA-DJP ein vorrangiges Ziel. Das Erreichen dieses Zieles ist erneut ein Beweis der funktionierenden Sozialpartnerschaft und ein wichtiger Schritt zur Anhebung der niedrigsten Einkommen."

ÖGB, 4. März 2008 Nr. 135

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