Onodi: Wichtige Änderung der Förderrichtlinien des Wasserwirtschaftsfonds beschlossen

Auch Sanierung von Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen kann zukünftig gefördert werden

St. Pölten, (SPI) - Der NÖ Wasserwirtschaftsfonds ist eines der wichtigsten Förderinstrumentarien im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft. "Die Bereitstellung von einwandfreiem und leistbarem Trinkwasser und die umweltgerechte Entsorgung von Abwässern gehört zu den bedeutendsten Aufgaben der Kommunen. Die Förderungen des Fonds sind hier eine unverzichtbare Hilfestellung für die Gemeinden", so die Geschäftsführerin des Fonds, Gemeindereferentin LHStv. Heidemaria Onodi. Nun wurde von der Landesregierung eine wichtige Änderung der Förderrichtlinien des Fonds beschlossen. "Die Österreichische Kommission in Angelegenheiten der Siedlungswasserwirtschaft hat bereits im letzten Jahr diese Änderungen beschlossen, daher wurden nun auch die Förderrichtlinien des NÖ Wasserwirtschaftsfonds angepasst. In Zukunft können auch die Sanierung von Wasserversorgungsanlagen und Abwasserbeseitigungsanlagen gefördert werden", erläutert LHStv. Onodi. Die Änderungen erfordern einen Mehrbedarf von rund 23 Millionen Euro in den nächsten 15 Jahren, dem steht eine zusätzliche Investitionssumme von rund 200 Millionen Euro gegenüber.****

"Die Sanierung von Wasserversorgungsanlagen war bis zum Jahr 2002 förderfähig. Nach der Änderung hat sich aber gezeigt, dass der Sanierungsbedarf doch höher ist und die Finanzierungsmöglichkeiten der Gemeinden teilweise deutlich übersteigt. Daher wird für Wasserversorgungsanlagen, die vor dem 1. April 1973 errichtet oder die vom Bund nie gefördert wurden hier wieder eine entsprechende Fördermöglichkeit geschaffen", führt LHStv. Onodi aus. "Außerdem wird die Fördermöglichkeit für die Sanierung von Kanälen, die noch nie gefördert wurden wieder eingeführt. Bis jetzt konnte in diesem Bereich nur dann eine Förderung gewährt werden, wenn die Anlagen vor dem 1. April 1973 errichtet wurden", so die NÖ-Gemeindereferentin. Gerade im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft ist es wichtig, dass sie auf dem neuesten Stand der Technik sind und so auch die modernen Ansprüche des Umweltschutzes erfüllen. "Wasser ist das elementarste Lebensmittel überhaupt. Es ist daher eine große Verantwortung, mit den Wasservorräten nachhaltig umzugehen. Denn nur zu oft nehmen wir den Wasserreichtum unseres Landes viel zu selbstverständlich", so LHStv. Onodi abschließend.
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