Lichtenecker: Umweltförderung wichtiges Instrument im Umweltschutz

Grüne: Mehr Transparenz in der Klimaschutzpolitik gefordert

Wien (OTS) - Das österreichische Umweltförderungsgesetz ist vor 15 Jahren in Kraft getreten. "Die Umweltförderung ist ein wichtiges Instrument im Umweltschutz und muss modern, initiativ und vorsorgend sein" so Ruperta Lichtenecker, Umwelt- und Energiesprecherin der Grünen.

"Besonders dringender Handlungsbedarf besteht beim Klimaschutz," ist Lichtenecker überzeugt. Neben der katastrophalen österreichischen Klimaschutzbilanz fehlt es durchwegs an Transparenz bei der Förderung von Klimaschutzprojekten. "Beim Klimafonds sind bis heute die geförderten Projekte aus 2007 unbekannt," kritisiert Lichtenecker. "Zudem sind dringend mehr Mittel für den Klimaschutz und nachvollziehbare Kriterien für die Förderung notwendig".

"Bei der Altlastensanierung liegt Österreich laut einer Studie der europäischen Umweltagentur nach wie vor unter dem EU-Schnitt," so Lichtenecker. Während im EU-Schnitt die Zahl der sanierten Altlasten seit 2001 bis 2006 im Schnitt um 150 Prozent gestiegen ist, hat die Sanierungsrate in Österreich nur um 30 Prozent zugenommen. Laut Umweltkontrollbericht sind nur zehn Prozent der Altlasten in Österreich bekannt, die Gesamtzahl der Altlasten wird auf rund 2.000 geschätzt. Das Umweltbundesamt spricht von ca. 4,4 Mrd. Euro, die zur Sicherung und Sanierung der Altlasten benötigt werden. Für 2007 und 2008 stehen jeweils nur 50 Millionen Euro zur Verfügung. "Mit diesem Einsatz werden bestehende Altlasten zum Teil erst in 88 Jahren saniert werden," so Lichtenecker.

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