Haimbuchner: Gedenken für die Opfer des 4. März 1919

Sudetendeutsche begehen Tag des Selbstbestimmungsrechts

Wien (OTS) - "Die Sudetendeutschen begehen heute am 4. März wieder den Tag des Selbstbestimmungsrechts und gedenken heute jener 54 Opfer, welche 1919 friedlich für einen Verbleib bei Österreich demonstriert haben." Daran erinnerte heute der Vertriebenensprecher der FPÖ, NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner.

Am 4. März 1919 trat in Wien die erste Nationalversammlung der Republik zusammen, blickte Haimbuchner zurück. Die gewählten Vertreter der deutschsprachigen Gebiete Böhmens und Mährens wurden an der Teilnahme der ersten Nationalversammlung gehindert. Daraufhin demonstrierten die Sudetendeutschen gegen die Verweigerung des Selbstbestimmungsrechts durch die Tschechoslowakei und die Siegermächte. "Trotz der friedlichen Proteste feuerte das tschechische Militär in die Menge. Die blutige Bilanz: 54 Tote", führte der Abgeordnete weiter aus.

Nach Ansicht des FPÖ-Vertriebenensprechers "ist auch die Republik im Gedenkjahr 2008 aufgefordert der Verweigerung des Selbstbestimmungsrechts der Altösterreicher und der Volksdeutschen 1918 offiziell zu gedenken. Zudem soll sich die Regierung dafür einsetzen, dass menschenrechtsverachtende Bestimmungen - wie die Benes-Dekrete, die heute noch Gültigkeit haben - aufgehoben werden", schloss Haimbuchner.

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