Hauptbahnhof - BV Wimmer: "Planer müssen auf die Bedürfnisse der Margaretner Bevölkerung Rücksicht nehmen"

Wien (SPW-K) - Der Hauptbahnhof Wien ist ein für die gesamte Ostregion höchst wichtiges und erfreuliches Projekt. Man muss nur darauf achten, dass auch die unmittelbaren Anrainerinnen und Anrainer nicht "im Schatten" stehen und in die Planung mit einbezogen werden -Das verlangte Margaretens Bezirksvorsteher Ing. Kurt Ph. Wimmer, der die Bewohner im Nahbereich des Hauptbahnhofes gestern, Dienstag zu einer Informationsveranstaltung mit den ÖBB eingeladen hatte.

"Wir sind zwar nur am Rande als politischer Bezirk von dem neuen Hauptbahnhof betroffen, das ändert jedoch nichts daran, dass viele Bewohnerinnen und Bewohner in wenigen Metern Luftlinie den neuen Bahnhof als Nachbarn bekommen", erklärt Wimmer.

Für die MargaretnerInnen ergeben sich durch den Hauptbahnhof zweifellos zahlreiche Vorteile: "Für die Wirtschaftstreibenden, aber auch für den Arbeitsmarkt und die Infrastruktur kann das Projekt eine Belebung darstellen", ist Wimmer überzeugt. Dennoch sind es eine Reihe kritischer Punkte und Forderungen, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. "Besser früher als später wollen wir diese Fragen geklärt wissen", verlangt der Bezirksvorsteher.

Für Margareten heißt das Programm ganz konkret:
- Im Zuge des Baues des Hauptbahnhofes und des Ausbaus der Haltestelle Matzleinsdorferplatz als Drehscheibe für den Öffentlichen Verkehr muss dort eine Polizeistation auch für Margareten eingerichtet werden.
- Der Hauptbahnhof muss eine Lärmreduktion für die Margaretner Bevölkerung - entlang des Gürtels - bringen. Verantwortliche der ÖBB haben das schon in früheren Veranstaltungen zugesagt. Auch die Feinstaubbelastung - bisher durch sehr starke Verschubtätigkeit auf freier Strecke - muss verringert werden.
- Die unterirdischen Haltestellen der USTRABA müssen sicher, hell und komfortabel werden. "Diese Forderung erheben wir als Margaretner für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch im Bewusstsein, dass Wien eine Weltstadt ist und diese Stationen eine Schande für eine wohlhabende Stadt darstellen", ist Wimmer überzeugt. Auch kommt dazu, dass die Frequenz der dortigen Straßenbahn-, Bus- und Schnellbahnlinien nach Eröffnung des Hauptbahnhofes zusätzlich steigen wird.
- Ein Verkehrsgutachten samt Maßnahmenplan muss den neuen Zentralbahnhof samt den geplanten Einkaufs- und Bürozentren umwelt-und verkehrsverträglich erreichbar werden lassen.
Das Areal der Südbahn hin zum Margaretengürtel soll neu überlegt und sinnvoll genutzt werden.

"Alle diese Wünsche sind nicht unbillig, wenn man die Größe und Bedeutung des Projektes bedenkt", erklärt Wimmer. Margareten will jedenfalls die Bevölkerung weiterhin sehr genau über die geplanten Maßnahmen informieren.
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