Aubauer: Buchinger zeigt weiterhin zu wenig Engagement und ist säumig

Nicht einmal 100 Anmeldungen sind ein Armutszeugnis für einen Sozialminister – Kritik an Informationspolitik Buchingers

Wien, 04. März 2008 (ÖVP-PK) „Sozialminister Buchinger zeigt weiterhin zu wenig Engagement und ist säumig“, kritisiert ÖVP-Seniorensprecherin Mag. Gertrude Aubauer. Bisher gibt es nicht einmal 100 Anmeldungen zum Unselbständigen-Modell für die 24-Stunden-Betreuung. „Das ist ein Armutszeugnis für einen Sozialminister“, so die ÖVP-Seniorensprecherin. Weiters betont Aubauer, dass bis dato weniger als 3.000 legale Betreuungskräfte angemeldet sind und sie vermisst Initiativen aus dem Sozialministerium. „Während etwa die Wirtschaftskammer eine Informationsoffensive gestartet hat und den Betroffenen unter die Arme greift, nimmt Buchinger das Thema 24-Stunden-Betreuung
offenbar nicht ernst“, sagt Aubauer. „Er lässt die Menschen mit ihren offenen Fragen und Problemen alleine.“ ****

Die Wirtschaftskammer hat bisher immerhin 2.982 Selbstständige Pfleger in die Legalität geführt. „Diese gute Zwischenbilanz wurde auf Grund einer umfassenden Inseratenkampagne sowie kompetenter Beratung und entsprechender Information vor Ort möglich“, unterstreicht Aubauer das Engagement der Wirtschaftskammer. „Ein auch nur annähernd großes Engagement vermisse ich bei Buchinger. Wie lange will er noch warten, um die Betroffenen zu informieren“, fragt Aubauer. „Der Sozialminister lässt die Betroffenen im Regen stehen. Ausreichende Information und Betreuung, die den Betroffenen tatsächlich weiterhilft, sieht anders aus“, appelliert Aubauer an den Sozialminister, endlich dieser wichtigen Aufgabe nachzukommen.

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