Wurm fordert volle Aufklärung in Visa-Affäre

Wien (SK) - "In der Visa-Affäre braucht es entsprechende Aufklärung! Das Vertrauen der Bürger in die Behörden und den Rechtsstaat muss wiederhergestellt werden", forderte SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm am Montag im Nationalrat im Zusammenhang mit dem Visa-Skandal im Innen- und Außenministerium. "Bei diesen Vorwürfen handelt es sich um kriminelle Machenschaften und keine Kavaliersdelikte", argumentierte sie. Es gehe dabei "um tausende Fälle, in denen in Serbien, der Ukraine und Moldawien an den österreichischen Behörden Visa für Geld vergeben worden sind". ****

Diese Visa seien unter anderem für Zwangsprostitution, illegale Einreise, Schlepperwesen und "für das skrupellose Ausnützen der Ärmsten" verwendet worden, führte Wurm aus. Nach wie vor sei es in Serbien üblich, dass Visa an den Botschaften gekauft würden und Eintrittsgebühren zu entrichten seien, warnte Wurm. Sie verlangt daher, dass "die rechtliche und politische Verantwortung für diese Affäre geklärt wird". (Schluss) re

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