GROSZ: Will Kalina mit Klagen die Wahrheit unterdrücken?

SPÖ soll lieber ihre Unterlagen offenlegen

Wien 2008-03-01 (OTS) - Als "äußerst dubioses Rechtsverständnis", sieht BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz die heutige Ankündigung von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Kalina, jeden zu klagen, der den Ruf der SPÖ schädigt. "Ich empfehle Herrn Kalina dann zuerst sich, seinen Bundeskanzler und sämtliche Regierungsmitglieder zu klagen, denn was die SPÖ-Spitze derzeit aufführt, DAS ist echtes parteischädigendes Verhalten", so Grosz.

Wenn Kalina angesichts der ungeheuerlichen Vorwürfe einer Parteienfinanzierung von SPÖ und ÖGB durch die BAWAG in der Höhe von über einer Milliarde Schilling, jetzt eine Klagswelle ankündige, anstatt für rasche Aufklärung zu sorgen, dann entstehe der berechtigte Eindruck, dass die SPÖ hier durchaus etwas zu verbergen hat. "Kalina verlangt alle Unterlagen zu sehen, dann soll er mit gutem Beispiel vorangehen und die Finanzunterlagen der SPÖ aus dieser Zeit offen legen", fordert Grosz. "Angesichts der Nervosität der SPÖ ist das jetzt ans Licht getretene Material nur die Spitze des Eisberges, sozusagen ein Warnschuss mittels bereits verjährten Materials vor den Bug der SPÖ. Dass diese unglaublichen Vorwürfe schonungslos aufgeklärt werden müssen, daran ändert auch das präpotente Rechtsverständnis des Herrn Kalina nichts", so Grosz abschließend.

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