SP-Bacher-Lagler zu jüngsten Arbeitslosenzahlen: Wien setzt Maßstäbe in aktiver Arbeitmarktpolitik

Frauenerwerbsquote höchste in Österreich

Wien (SPW-K) - "In Wien setzt sich der positive Trend am Arbeitsmarkt fort. Der erfreuliche Rückgang von 11,4 Prozent im Februar gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres ist kein Zufall. Schließlich ist Wien das einzige Bundesland, das mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen- Förderungsfond (waff) eine eigene Einrichtung für aktive Arbeitsmarktpolitik hat", erklärte Samstag SP-Gemeinderat Norbert Bacher-Lagner zu der jüngsten Entwicklung am Wiener Arbeitsmarkt.

"Die Anstrengungen des waff werden trotz der grundsätzlich positiven Entwicklung auch 2008 fortgesetzt. Mit einem Budget von heuer neuerlich rund 56 Millionen Euro können 23.000 WienerInnen über ihre beruflichen Entwicklungschancen informiert, beraten und finanziell unterstützt werden. Die Palette an Angeboten reicht von speziellen Frauenprogrammen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsmarkt bis zu Vermittlung von SozialhilfeempfängerInnen durch die Initiative der waff-Jobchance", führte Bacher-Lagler weiter aus. "Das Ergebnis spiegelt zudem wider, dass Wien das erste Bundesland gewesen ist, das die Trendwende am Arbeitsmarkt eingeläutet hat. In Zahlen gegossen zeigt auch die hohe Frauenerwerbsquote in Wien von 76,2 Prozent, dass Wien auf dem richtigen Weg ist", unterstrich der Gemeinderat.

Wien weise zudem, so der Mandatar, die höchste Frauen-Erwerbsquote von ganz Österreich auf. Diese sei fast so hoch wie jene bei den Männern. Das sei auch und vor allem darauf zurückzuführen, dass Wien gezielt dort ansetze, wo Ungerechtigkeit am Arbeitsmarkt bestehe. Das seit einer der wesentlichen Gründe für die Erfolgsbilanz. Derzeit widme sich der waff besonders intensiv der Unterstützung von Personen, die aufgrund langer Arbeitslosigkeit oder wegen gesundheitlicher Probleme von einem Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt bedroht seien. Bacher-Lagler: "Durch die schon bestehende Initiative `Jobchance` und durch die heuer neu startenden Beschäftigungsprojekte setzt Wien einmal mehr Maßstäbe in der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Außerdem ist die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Wien ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt. Wien wendet großes Augenmerk darauf, dass kein Jugendlicher auf der Strecke bleibt, deshalb gibt es hier auch ein dicht geknüpftes Auffangnetz für Lehrstellen suchende Jugendliche. Eine wesentliche Grundlage für den erfolgreichen Wiener Weg sind die gemeinsamen Bemühungen der Sozialpartner: In Wien ziehen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen im Sinne einer positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes an einem Strang", schloss Bacher-Lagner. (Schluss)

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