Missethon: Volle Aufklärung aller roten Netzwerke zwischen SPÖ und BAWAG

Kalina soll zuerst die BAWAG-Milliarde in seiner Parteizentrale suchen

Wien, 01. März 2008 (ÖVP-PK) "Volle Aufklärung aller Verbindungen zwischen der SPÖ und der BAWAG" fordert ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon nach dem gestern aufgetauchten Vorwurf, dass über eine Milliarde von der BAWAG an die SPÖ geflossen ist. "Dieser Vorwurf ist sehr schwerwiegend, daher sind alle offenen Fragen zu klären", betont Missethon. ****

"Wie lange haben mögliche Verbindungen zwischen BAWAG und SPÖ bestanden? Ist das, was in den 70er und 80er Jahren Usus war, tatsächlich plötzlich abgebrochen? Und wer aller hat davon gewusst?“ So macht Missethon etwa hellhörig, dass Gusenbauer heute gesagt hat, er könne lediglich für seine Amtszeit Verfehlungen ausschließen. „Warum kann er das nicht auch für die Zeit davor?“ Außerdem hatten heute noch führende Spitzenpolitiker der SPÖ damals bereits hochrangige Funktionen. Der heutige Klubobmann der SPÖ war Zentralsekretär, der heutige SPÖ-Vorsitzende war Chef der Sozialistischen Jugend, die in direktem Zusammenhang mit der Bundespartei gestanden ist.

Wenn sich die Vorwürfe als richtig erweisen, so handelt es sich dabei um den größten Skandal in der Geschichte der Zweiten Republik. "Dann muss es rascheln", verlangt Missethon. "Es kann nicht sein, dass eine ganze Bank, ein Staatsbetrieb und ein angeblich unabhängiger Gewerkschaftsbund zum Selbstbedienungsladen des Netzwerks einer politischen Partei wird", so der ÖVP-Generalsekretär.

„Kalina soll zuerst die BAWAG-Milliarde in seiner Parteizentrale suchen, finden und offenlegen, bevor er mit dem Finger auf andere zeigt“, betont Missethon zu den heutigen Aussagen des SPÖ-Bundesgeschäftsführers. „Das ist ein billiges Ablenkungsmanöver zum offensichtlich doch vorhandenen roten Netzwerk, bei dem die SPÖ eine ganze Bank in den Ruin und den ÖGB in den Beinahe-Zusammenbruch getrieben hat - und das auf Kosten der Arbeiterinnen und Arbeiter in diesem Land.“

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