Causa Birnbacher: Für SPÖ "Frage des politischen Anstandes"

LGF Passegger: Appell an Martinz: "Sepp, sei kein Depp, stopp den Nepp"

Klagenfurt (SP-KTN) - Obwohl er von der Eindeutigkeit der
Rechtslage überzeugt sei, will der Landesgeschäftsführer der SPÖ Kärnten, Gerald Passegger, den Honorarstreit über zwölf Millionen Euro für Dietrich Birnbacher nicht auf einen "Streit der Gutachter" beschränkt sehen. Die Causa sei vielmehr in erster Linie eine "Frage des politischen Anstandes und der Moral". Für die Höhe der Summe gebe es keine Berechtigung.

"Wenn Haider und Martinz die Unverschämtheit besitzen, Birnbacher zwölf Millionen Steuergeld zuzuschanzen, werden sie dafür auch einen unverschämt hohen politischen Preis zahlen", weiß Passegger die Bevölkerung hinter sich und fordert abermals von der Begleichung der unfassbaren Gage Abstand zu nehmen.

Seine ganze Hoffnung setzt der Landesgeschäftsführer dabei auf den ÖVP-Chef, Haider habe ohnehin längst jeden Bezug zur Realität verloren. Außerdem stehe beim BZÖ der Verdacht der Parteienfinanzierung im Raum. "Sepp, sei kein Depp, stopp den Nepp", appelliert Passegger folgedessen - launig formuliert, aber umso ernster gemeint - an die politische Vernunft von Martinz. (Schluss)

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