Kalina: Missglücktes Krisenmanagement löst Personaldebatte in ÖVP aus

Steht Erwin Pröll überhaupt noch zur Wahl in NÖ?

Wien (SK) - "Das missglückte Krisenmanagement der ÖVP in Sachen Aufklärung von Missständen im Innenministerium und Vorziehen einer Steuersenkung hat nun in der ÖVP eine veritable Personaldebatte ausgelöst", konstatiert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina. Kalina bezieht sich auf die Aussagen des Tiroler ÖVP-Arbeitnehmervertreters Fritz Dinkhauser, der in der heutigen "Tiroler Tageszeitung" offen ausspricht, dass der nächste ÖVP-Spitzenkandidat Erwin Pröll und nicht Willi Molterer heißen soll. ****

"Das in Krisenzeiten in der ÖVP so beliebte Obmann-Opfern hat damit begonnen. Neben den bundespolitischen Auswirkungen dieser Diskussion werden sich jetzt einmal die niederösterreichischen ÖVP-Wähler fragen müssen: Wen bekomme ich überhaupt, wenn ich am 9. März ÖVP wähle? Steht Erwin Pröll überhaupt noch zur Wahl oder hat er nach 11 Jahren Kronprinzenschaft und 16 Jahren Landeshauptmannschaft andere Pläne?", so Kalina Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Es ist jedem noch sehr gut in Erinnerung, dass es Erwin Prölls Herzenswunsch war, für die ÖVP als Bundespräsidentschaftskandidat anzutreten. Dieser Wunsch sei ihm jedoch vom Duo Schüssel-Molterer verwehrt worden und Ferrero-Waldner wurde statt Pröll von der ÖVP nominiert. "Will Erwin Pröll jetzt einen neuen Anlauf starten und es diesmal als Spitzenkandidat der Bundes-ÖVP versuchen?", so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer abschließend. (Schluss) cs

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