SP-Matzka-Dojder ad Vassilakou: Auf dem Rücken der vom Serbien-Kosovo-Konflikt Betroffenen nicht politisches Kleingeld münzen

Wien (SPW-K) - "Es ist bedauerlich, dass die Wiener Grünen einmal mehr ein außenpolitisches Ereignis dazu benützen wollen, auf dem Rücken der davon in Österreich betroffenen MigrantInnen politisches Kleingeld zu münzen", erklärte Donnerstag SP-Gemeinderätin Anica Matzka-Dojder zu der heftigen Kritik der Grünen Klubobfrau Vassilakou an Stadträtin Frauenberger im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Serben und Kosovo-Albanern.

Selbstverständlich würde in der täglichen Integrationsarbeit der Stadt das Bemühen um die friedliche Beilegung von ethnischen, religiösen und anderen Konflikten im Vordergrund stehen, erklärte Matzka-Dojder in ihrer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien. Dazu brauche es keine wie jetzt von den Grünen allein für die Auslage inszenierte Veranstaltung, deren wichtigste Aufgabe die Grünen offensichtlich darin sehen, in erster Linie sich selbst szenisch ins Licht zu rücken. "Wer ständig und ohne dissonante Begleitmusik mit den Communities in Kontakt steht, Vermittlung anbietet und Unterstützung, so wie die Stadt Wien, leistet, der hilft bekanntlich wirksamer. Ich bedaure jedenfalls, dass Klubobfrau Vassilakou mit ihrer Polit-Inszenierung einen ähnlichen Weg wie FPÖ-Obmann Strache einschlägt", schloss Matzka-Dojder. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
franz.schaefer@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10008