Strache kritisiert Position Fischers abseits der Neutralität

Wien (OTS) - Mit der Unterschrift zur Anerkennung Österreichs der völkerrechtswidrigen Unabhängigkeitserklärung des serbischen Kosovo breche "auch der Bundespräsident die neutrale Position und Tradition Österreichs", stellte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache fest.

"Dies ist mehr als enttäuschend, weil damit das Erbe Kreiskys von der SPÖ, aber auch von Fischer endgültig abgetreten worden wurde", erklärte Strache. Die Unterwanderung des Kosovo durch die Albaner in den letzten 100 Jahren erinnere an dem zum Glück gescheiterten Unterwanderungsversuch Italiens gegenüber Südtirol. "Dank der Südtiroler Freiheitskämpfer konnte diese geplante italienische Unterwanderung Südtirols und damit das Schicksal der endgültigen Einverleibung Südtirols durch Italien verhindert werden."

Das berechtigte Selbstbestimmungsrecht Südtirols werde bis heute von der EU mit Füßen getreten, während man der albanischen Unterwanderung des Kosovo nichts entgegengesetzt habe und diese von EU-Seite auch noch belohnt habe, so Strache. "Nach der EU-Anerkennung des Kosovo müsste die EU konsequenterweise der Republik Srpska (Bosnien-Herzegowina), dem Baskenland, Südtirol und anderen Regionen das Selbstbestimmungsrecht endlich zugestehen. Dies belegt die Einseitigkeit und Falschheit der EU in allen Belangen."

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