Vilimsky zu ÖBB-Geldmangel: Erst Geld verspekulieren und dann vom Staat abkassieren!

Aufsichtsrat der ÖBB-Holding völlig unfähig und überfordert

Wien, 28-02-2008 (fpd) - Die ÖBB mache mittlerweile was sie will! Sie fordere einerseits vom Staat Unterstützungsgelder ohne Ende, welche sie dann wieder in Risikogeschäfte investiere und in weiterer Folge verspekuliere. Andererseits werden weitere Vorstandsposten eingerichtet - mit durchaus ansehnlicher Entlohnung von jeweils über 500.000 Euro Jahresgage, versteht sich! Völlig egal scheinbar, dass dies zur Folge hat, dass die Steuerzahler wieder einmal zur Kasse gebeten werden, kritisiert heute FPÖ Generalsekretär, Harald Vilmsky.

Die ÖBB machen nichts anderes, als pausenlos gutes Geld schlechtem nachzuwerfen. Wenn dieses dann ebenfalls verloren, weil falsch investiert, klopft man anstandslos an die Tür von Vater Staat und siehe da - dieser schießt eine hübsche Stange Geld aus dem Steuertopf nach. In diesem Falle seien es 1,91 Milliarden Euro bis 2013, wobei die Steigerung dieses Betrages mit hoher Wahrscheinlichkeit vorprogrammiert sei. So könne es nicht weiter gehen. Das sauer verdiente Geld der Österreicher ist sicher nicht der Misswirtschaft angedacht. Noch dazu sei zu sagen, dass obwohl die Menschen die Finanzierung sichern, für sie selbst nichts herausschaut, denn die ÖBB stoppen nun Projekte, wie den Ausbau der Strecke Amstetten-Linz. Hier verdienen eine handvoll Vorstandsmitglieder ein wahres Vermögen, während der "kleine Mann" in einer Tour durch die Finger schaut Die SPVP-Regierung unterstütze dieses Vorgehen auch noch und zeige damit einmal mehr, wie der völlige Stillstand dieser Streitkoalition auch noch die Infrastruktur lähme.

Generaldirektor Huber solle den Rotstift lieber einmal bei sich selbst und den Gehältern der ÖBB-Holding ansetzen, denn diese seien schon seit geraumer Zeit in utopische Höhen geschossen. Die Bevölkerung wolle dieser Regierung, den daran gebundenen ÖBB, sowie der Asfinag und deren frecher Verschwendungspolitik ohnehin längst den Laufpass geben. "Das können wir den Österreichern auch nicht verdenken!", schließt Vilimsky. (Schluss) hn

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