Präsentation von "WasserLeben" am Millstätter See wird zur orangen Inszenierung

Andere Regierungsmitglieder stehen zwar im Programm, aber Terminkoordination fand nie statt

Klagenfurt (SP-KTN) - "Zahlen und mithelfen dürfen viele, aber nur einer lässt sich feiern", dürfte das uneingeschränkte Motto von Landesrat Gerhard Dörfler lauten. Anders sei es nicht zu erklären, dass Dörfler ganz groß für den 5. März zur Präsentation von "WasserLeben - Erlebnisreise Millstätter See 2008" nach Seeboden einlädt, ohne den Termin zuvor mit den ebenfalls zuständigen und vor allem sehr wesentlich mitfinanzierenden Regierungsmitgliedern zu akkordieren, ist Gemeindereferent LR Reinhart Rohr verärgert.

Hätte es eine korrekte Terminabstimmung gegeben, würde Dörfler wissen, dass Rohr mitten in den wichtigen Verhandlungen mit den 132 Kärntner Gemeinden über die Bedarfszuweisungen für die Jahre 2008/09 engagiert ist. Aber anscheinend will Dörfler ohnedies die Landesausstellung am Millstätter See zu einer orangen Erlebnisreise umfunktionieren, was auch der Auftritt der orangen Landestourismusdirektorin Mares Rossmann beweist, die übrigens als Koordinatorin der Ausstellung von Seiten der SPÖ als ungeeignet abgelehnt wird.

Wie Rohr betonte, sei es halt immer einfacher, sich mit fremden Federn zu schmücken. Denn bisher hätten die Projektvorbereitung auf oranger Seite mehr als zu wünschen übrig gelassen. Das einzig wirklich Sichere seien die Finanzierungsanteile, die den Gemeinden vom Gemeindereferat zugesichert wurden, sagte Rohr. Ansonsten seien die Kommunen eher im Regen stehen gelassen worden. Aber beim Feiern und sich feiern lassen seien die Politiker in orange im Gegensatz zum Arbeiten wieder in vorderster Front zu finden, so Rohr.

Rohr erinnert in diesem Zusammenhang an den inszenierten Dörfler-Auftritt bei der Radlacher-Draubrücke vor wenigen Tagen, wo sich der orange Landesrat ebenfalls ohne Einbeziehung der kräftig mitfinanzierenden Regierungskollegen abfeiern ließ, sagte Rohr. (Schluss)

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