FMK: Umweltmediziner Dr. Oberfeld verwickelt sich in Widersprüche

Mobilfunker legen lückenlose Beweise vor

Wien (OTS) - Im Gespräch mit der APA vom 27.2.2008 beharrt der Salzburger Umweltmediziner und Umweltreferent der österreichischen Ärztekammer, Dr. Gerd Oberfeld, weiter auf seinen Behauptungen der Existenz einer C-Netzanlage und daraus resultierender Krebsfälle. Die Mobilfunkbranche zeigt sich verwundert: "Dr. Oberfeld baute seinen eigenen Angaben zufolge die Untersuchung auf reinem Hörensagen auf. Anders können Aussagen, wie - ,mir wurde von Anrainern berichtet’ oder die ,plausibelste Annahme war’,- nicht bewertet werden," sagt FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier.

Seine Ausführungen und Erklärungen dokumentieren seine unwissenschaftliche Arbeit. "Im Sinne wissenschaftlicher Korrektheit wäre es nur angemessen gewesen, alle Fakten im Vorfeld zu klären", unterstreicht Maier eine seriöse wissenschaftliche Herangehensweise. Bedenklich sei auch Oberfelds durchsichtiger Versuch, die Verantwortung für seine Falschannahmen abschieben zu wollen, indem er von Gesprächsprotokollen und einem ehemaligen Mitarbeiter als Zeugen für seine Annahme spricht. "Nun die Verantwortung von sich zu weisen, ist inakzeptabel", so Maier.

Oberfeld verwickelt sich in Widersprüche

Laut Dr. Oberfeld habe ein ehemaliger Techniker, die genauen Sendeleistungen und die Anzahl der Sendekanäle nennen können. Demgegenüber stehen seine Ausführungen auf Seite 38 seiner eigenen Studie: "Da die verwendete Antennentype nicht eruiert werden konnte, wurde basierend auf einer Fotografie […], eine für diese Zwecke möglichst ähnliche Antennentype im selben Frequenzbereich ca. 451 bzw. 466 MHz herangezogen. Als Antenneneingangsleistung wurde ein Funkkanal mit 25 W angesetzt. Die Anzahl der am Standort Wählamt Hausmannstätten eingesetzten Funkkanäle konnte nicht ermittelt werden."

Unterlagen der Republik Österreich beweisen: C-Netz war nie am Standort installiert:

Auch sein Versuch, die Angaben der mobilkom austria unglaubwürdig erscheinen zu lassen, geht ins Leere: "Wegen der damals fehlenden Baubewilligungspflicht gibt es keine Baubescheide im Gemeindeamt. Aber selbstverständlich gibt es Aufzeichnungen der Post- und Telegraphenverwaltung - also der Republik Österreich -, die das C-Netz aufgebaut und betrieben hat. Die sorgfältigen und peniblen Aufzeichnungen der damaligen Beamten wurden von Hand angelegt und existieren natürlich für die Jahre 1984 bis 1997 - aus ihnen wird deutlich, dass in Hausmannstetten zu keiner Zeit eine C-Netz-Anlage betrieben wurde." Dies bestätigt auch Heinz Münzer, Infrastrukturleiter Steiermark bei mobilkom austria: "Die zuständigen Kollegen des funktechnischen Dienstes (heute bei der Regionalstelle Steiermark beschäftigt oder mittlerweile in Pension) können bestätigen, dass es nie eine C-Netz-Anlage und bis zum Jahr 1994 überhaupt keine Mobilfunk-Anwendung gab. Für Münzer sind die Erklärungen Dr. Oberfelds daher "substanzlos". Die involvierten Mobilfunkexperten bestätigen, dass die Versorgung mit C-Netz im Gebiet Hausmannstätten vom Standort Mellachberg durchgeführt (ca. 5,4 km entfernt) wurde und somit ein eigener Standort Hausmannstätten/Vasoldsberg auch technisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll gewesen wäre. "Die Beweislage gegen Dr. Oberfeld ist ebenso eindeutig wie lückenlos. Die Aussagen des Mobilfunkbetreibers sind alle durch schriftliche Dokumentationen und eidesstattliche Erklärungen belegt", unterstreicht Maier.

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