FP-Ebinger: Anerkennung des Kosovo durch den Ministerrat ein falsches Signal!

Pulverfass am Balkan wurde damit geöffnet

Wien, 28.02.2008 (fpd) - Die Anerkennung des Kosovo durch den Ministerrat ist mit Sicherheit ein falsches Signal für den Balkan gewesen. Die historischen Grenzen Serbiens - und dazu gehört eben auch der Kosovo - sind zu respektieren. Mit der Anerkennung des neuen Staates Kosovo durch Österreich wurde neuerlich ein weiteres Pulverfass am Balkan geöffnet, kritisiert der Wiener FPÖ-Gemeinderat, Mag. Gerald Ebinger.

Im Falle des Kosovo sei es offenbar nur darum gegangen, die politischen Vorgaben der USA umzusetzen - anders wäre ein derartig beschämender Vorgang nicht möglich gewesen. Aber der österreichische Kanzler werde überhaupt zu erklären haben, warum die SPÖ mittlerweile keinerlei eigenständige Außenpolitik mehr betreibe. Auf der einen Seite war es den Sozialisten vorbehalten österreichische Soldaten zu einem Kriegseinsatz in den Tschad zu schicken um dort die parteiische französische Armee zu unterstützen - nunmehr unterstützt man die völkerrechtswidrige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo. Die Anerkennung sei ein unverzeihlicher Affront gegenüber der serbischen Gemeinschaft in Österreich - aber dies hat der Sandkasten-Bundeskanzler offensichtlich noch immer nicht verstanden, schließt Ebinger. (Schluss) paw

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