Grüne Wien zu Untersuchungskommission Psychiatrie: Verbesserungen für PatientInnen und Personal erreichen

Vassilakou: "Klärung der Vorwürfe und Klarheit über die politische Verantwortung für die Missstände schaffen"

Wien (OTS) - "Schon die Untersuchungskommission zum Pflegeskandal
in Lainz hat einen positiven Schub für den Bereich der Pflege ausgelöst. Das völlig veraltete Pflegeheim Lainz wird zugesperrt, es werden neue und menschengerechtere Pflege-Einrichtungen geschaffen. Die Bedürfnisse einer immer älter werdenden Gesellschaft sind endlich zum Thema geworden. Wir werden dafür kämpfen, dass die aktuelle Untersuchungskommission zum Thema Psychiatrie eine ähnlich positive Dynamik für den Bereich der psychiatrischen Versorgung in Wien auslösen wird", so die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou.

Im morgigen Gemeinderat wird die Untersuchungsskommission eingesetzt. Die Grünen Wien sind mit zwei Sitzen in der Untersuchungskommission vertreten, folgende GemeinderätInnen wurden nominiert: Sigrid Pilz und Waltraut Antonov. Als Ersatz stehen die stellvertretende Klubobfrau Gemeinderätin Claudia Smolik und Gemeinderat Martin Margulies zur Verfügung.

Pilz weist seit Jahren auf die Mangelversorgung im Otto-Wagner-Spital und im Psycho Sozialen Dienst Wien (PSD) hin und ist im Gesundheitsbereich tätig. Als Mitglied in der vorangegangenen Untersuchungskommission zum Pflegeskandal konnte sie wertvolle Erfahrungen in der Kommissionsarbeit sammeln. Antonov hat sich 2007 als Vorsitzende und Mitglied des Kontrollausschuss einen Namen gemacht. Sie beschäftigt sich intensiv mit den Fragen der Kontrolle in Wien.

"Die Mitglieder der Grünen der Untersuchungskommission werden für eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfe sorgen. Die politisch Verantwortlichen, allen voran Bürgermeister Häupl und die Stadträtinnen Brauner und Wehsely werden erklären müssen, warum das Personal in der Psychiatrie seit Jahren mit Unterbesetzung und mangelhaften Strukturen in seiner verantwortungsvollen Arbeit allein gelassen wurde", kündigt Klubobfrau Vassilakou eine weiterhin harte und faire Gangart für die circa einjährige Kommissionsarbeit an.

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