IV-NÖ: Von starker Industrie profitiert ganz Niederösterreich

IV-NÖ-Präsident Marihart: Niederösterreich ist ein Industrieland par excellence - Jeder fünfte Euro, der in Österreichs Industrie erwirtschaftet wird, stammt aus NÖ

Wien (OTS) - "Niederösterreich hat sich als Industrieland par excellence profiliert. Die niederösterreichische Industrie ist heute der Motor für Wachstum und Beschäftigung in unserem Bundesland", betonte der Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ) DI Johann Marihart bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Leiter des Instituts für Höhere Studien (IHS), Univ.Prof. Dr. Bernhard Felderer sowie IV-Chefökonom Dr. Christian Helmenstein heute, Donnerstag, im Palais Niederösterreich. Der Industrie sei es in den letzten Jahren gelungen "ihre Rolle als bedeutendster Wirtschaftsfaktor des Bundeslandes weiter zu festigen und auszubauen", sagte der IV-NÖ-Präsident. Der Anteil der Industrie am regionalen Bruttoinlandsprodukt sei sogar noch gewachsen, mehr als ein Drittel der gesamten niederösterreichischen Wirtschaftsleistung werde von der blau-gelben Industrie getragen. Im Bundesländervergleich konnte sich Niederösterreich damit auf Platz drei verbessern und erstmals die Steiermark überholen.

Das Bundesland sei heute "ausgezeichnet aufgestellt" und eine selbstbewusste, wettbewerbsstarke, innovative und moderne Top-Region im Herzen Europas. "Mit Wachstumsraten von bis zu vier Prozent hat sich Niederösterreich zum Wachstumspol Ostösterreichs entwickelt", sprach Marihart die überregionale Bedeutung Niederösterreichs an. Mit Ausnahme Oberösterreichs trage kein anderes Bundesland mehr zur industriellen Bruttowertschöpfung Gesamtösterreichs bei als Niederösterreich. Marihart: "Jeder fünfte Euro, der in Österreichs Industrie erwirtschaftet wird, stammt aus der blau-gelben Industrie." Dass der Wirtschaftsstandort Niederösterreich "gut unterwegs" sei, zeige die hohe Produktivität: In keinem anderen Bundesland erreichten Betriebe und ihre qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen so hohen Produktionswert wie in Niederösterreich. "Dieser starke Wert ist ein guter Indikator für die Qualität unseres Standortes und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Bundeslandes", so der IV-NÖ-Präsident.

Dass von einem attraktiven blau-gelben Standort Unternehmen und Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen gleichermaßen profitieren sei am Beispiel Infrastrukturausbau klar ersichtlich. So begrüße die IV-NÖ die "richtigen und wichtigen Entscheidungen", die beim Straßenbau getroffen wurden. Mit der Eröffnung der Spange Kittsee A6, dem Ring um Wien mit der B301 sowie der S1 oder der geplanten Vorverlegung der Errichtung der Machfeld-Schnellstraße werde der Wirtschaftsraum Niederösterreich noch besser vernetzt.

"Die attraktive Standortpolitik bringt den Bürgerinnen und Bürgern unseres Bundesland klare Vorteile: zum einen entstehen neue Arbeitsplätze, zum zweiten erhöhen sich die beruflichen Chancen angesichts einer steigenden Mobilität", erklärte Marihart.

Dass auch die Bevölkerung die positiven Auswirkungen des starken Wirtschaftswachstums spüre, belegt eine im Auftrag der IV-NÖ erstellte Analyse des IHS und des Wirtschaftforschungsinstituts ECONOMICA. IHS-Leiter Felderer verwies dabei auf die dynamische Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts pro unselbständig Beschäftigtem. Mit Wachstumsraten von über acht Prozent befinde sich Niederösterreich im Bundesländervergleich auf Rang zwei im absoluten Spitzenfeld. "Die Hochkonjunktur der vergangenen Jahre ist damit auch bei den Beschäftigten angekommen", so Felderer. Mit dem starken Auftritt der Industrie sei zudem ein hoher Wohlstand in Niederösterreich verbunden. Dies spiegle sich auch im Kaufkraftindex wider, wo blau-gelb bundesweit an dritter Stelle liegt.

In den kommenden Monaten werde die Wirtschaft zwar nicht mehr so stark wachsen wie in den vergangenen zwei Jahren, doch die aktuell hohen Auftragsbestände würden eine weiterhin gute wirtschaftliche Entwicklung erwarten lassen, betonte IHS-Chef Felderer, der auf einen wichtigen Strukturwandel in der blau-gelben Industrie hinwies. So habe die Bedeutung der Eurozone als Wirtschaftspartner für die niederösterreichische Industrie massiv zugenommen und das Inland überholt. Zudem profitiere Niederösterreich vom dynamischen Wachstum der neuen EU-Mitgliedsländer, Russlands sowie der Schwellenländer in Asien.

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