FPÖ-Schwager: Nach Fasching kommt BZÖ-Märchenstunde zum EM-Stadion

Fließen nun doch EM-Millionen illegal zum BZÖ?

Wien (OTS) - Der freiheitliche Landtagsabgeordnete und Kärntner FPÖ-Chef Franz Schwager will dem jüngsten Bauskandal um das EM-Stadion in Klagenfurt nicht so recht glauben. Landeshauptmann Haider behauptete, 10 Millionen Euro hätten eingespart werden können, wenn die Porr nicht den Zuschlag für den Stadionbau bekommen hätte. "War es nicht Haider selbst, der sämtliche andere Anbieter ausgebremst und die Firma Porr favorisiert hat?", fordert Schwager Aufklärung. Dass lediglich die ÖVP für den Zuschlag verantwortlich sei und sich das BZÖ mit "Händen und Füßen" gegen die Porr gewährt haben soll, erfüllt für Schwager den Charakter einer Märchenstunde:
"Für mich sind diese Ausreden mehr als unglaubwürdig!"

Dem von der ÖVP vorgeworfenen Verfolgungswahn Haiders kann Schwager ein wenig abgewinnen. Es sei nicht das erste Mal, dass Haider sich bespitzelt fühlte, erinnert Schwager an den "Abhörskandal" Mitte Februar 2005: "Damals sagte Haider, daß 32 Personen aus der FPÖ und deren Umfeld vom Innenministerium abgehört worden seien, um eine verdeckte Parteienfinanzierung rund um das EM-Stadion aufzuklären." Damals wäre direkt der Eindruck entstanden, als greife Haider das Innenministerium und auch das BIA an, um von dem Thema einer illegalen Parteienfinanzierung abzulenken.

"Apropos Parteienfinanzierung. Kann es sein, daß bei den 10 Millionen nun doch etwas für das BZÖ fließt?", hinterfragt Schwager. Würde sich das bestätigen, wäre auch ein Teil der aufklärungswürdigen Finanzierung geklärt. Der FPÖ-Abgeordnete fühlt sich jedenfalls, angesichts der nunmehrigen Verbalattacken des BZÖ, an den Februar 2005 erinnert. "Offensichtlich kommt nach dem Fasching wieder die BZÖ-Märchenstunde..."

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