Csörgits: ÖVP-Linie bei Inflationsbekämpfung wird immer verworrener

Wien (SK) - "Die Linie der ÖVP bei der Inflationsbekämpfung wird immer verworrener. Sie will jetzt einen Heizkostenzuschuss in der Höhe von 50 Euro als Teuerungsausgleich gewähren, nachdem sie die von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer vorgeschlagenen 100 Euro an Soforthilfe immer mit dem herablassenden Hinweis, das seien bloß Almosen, abgetan haben. Jetzt finden sie plötzlich die Hälfte dieses Betrags als ausreichend", sagte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Diesen Heizkostenzuschuss und damit auch die von der ÖVP vorgeschlagenen 50 Euro würden nur ein Drittel der 1,2 Millionen Menschen erhalten, die von der Soforthilfe des Bundeskanzlers profitieren würden. Noch dazu müsste man diesen Heizkostenzuschuss extra beantragen, und es hängt von den Bundesländern ab, ob überhaupt ausbezahlt wird. Jedenfalls würden SozialhilfeempfängInnen, Pensionistinnen, die etwas mehr als die Ausgleichszulage bekommen, NotstandsbezieherInnen und Menschen mit geringem Einkommen keinen Heizkostenzuschuss und daher auch keine 50 Euro erhalten.

Der Vorschlag des Bundeskanzlers habe den Vorteil, dass man die 100 Euro Soforthilfe nicht beantragen muss. Menschen, die diese Unterstützung brauchen, kommen unbürokratisch zu dieser Überbrückungshilfe. "Und mit Anfang kommenden Jahres muss dann eine Steuersenkung umgesetzt werden, durch die die kleinen und mittleren EinkommensbezieherInnen dauerhaft entlastet werden", schloss Csörgits. (Schluss) ah

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