Wr. Eislaufverein - SP-Ritt: "Landstraßer ÖVP forciert offenbar den Verkauf des Eislaufplatzes!"

VP fordert, den Eislaufplatz im Zuge des Verkaufs auch der Stadt anzubieten - SPÖ ist strikt gegen den Verkauf

Wien (SPW-K) - "Die Landstraßer ÖVP hat ganz offensichtlich nichts gegen den Verkauf des Eislaufplatzes des Wiener Eislaufvereins!", stellt der Landstraßer SPÖ-Klubobmann Mag. Thomas Ritt anlässlich zweier ÖVP-Anträge zur Bezirksvertretungssitzung am Donnerstag fest. Die Verkaufspläne des bei VP-Innenminister Platter angesiedelten Stadterneuerungsfonds stören die Landstraßer VP anscheinend kein bisschen. Im Gegensatz zum Zick-Zack Kurs der ÖVP ist und war die Linie der SPÖ klar: kein Verkauf des Eislaufplatzes durch den Stadterneuerungsfonds, Bestandsgarantie des Eislaufplatzes in seinem heutigen Umfang und Sicherung des Mietverhältnisses mit dem Wiener Eislaufverein. Sollte sich die ÖVP mit ihren Verkaufsplänen durchsetzen, soll vom Gemeinderat eine Bausperre verhängt werden.

Die SPÖ werde den VP-Anträgen keinesfalls zustimmen, kündigt Ritt an. Besonders absurd ist für ihn die Forderung, den erfolgreichen und beliebten Wiener Eistraum am Rathausplatz nicht mehr zu fördern, weil er angeblich eine Konkurrenz des Eislaufplatzes am Heumarkt sei. Auch fordert die ÖVP, das Grundstück der Stadt Wien anzubieten: "Warum fordert die VP ihren Innenminister nicht auf, das Grundstück erst gar nicht zu verkaufen?", fragt der SP-Klubobmann.

Thomas Ritt befürchtet, die VP will eine zweite Causa Arsenal schaffen: dort hat der damals schwarz-blau-orange dominierte Bund die Wohnungen an Privatinvestoren verkauft. Seitdem gibt es nur noch Probleme: Mieter werden mit Maßnahmen des privaten Eigentümers konfrontiert, die zu höheren Kosten und geringeren Nutzungsmöglichkeiten führen. "Und der ÖVP fällt zu diesem hausgemachten Skandal nichts besseres ein, als nach der Hilfe der Stadt und des Bezirks zu rufen.", sagt Thomas Ritt, Klubobmann der Landstraßer SPÖ. Angesichts der Erfahrungen beim Arsenal sieht Ritt nicht ein, warum man ein neues, ähnlich gelagertes Problem entstehen lassen soll.
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