Lohn- und Gehaltsverhandlungen in der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie Österreichs abgeschlossen

Plus 3,3 Prozent bringen spürbare Reallohnerhöhung

Wien (GPA-DJP) - Mit einem respektablen Verhandlungsergebnis
endeten am 25. Februar 2008 in der dritten Verhandlungsrunde die Lohn- und Gehaltsverhandlungen für die rund 9.400 ArbeiterInnen und Angestellten in der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie. Mit 1. März 2008 erhöhen sich die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter um 3,3 Prozent. ++++

Die Ist-Gehälter werden bei den Angestellten um 3,0 Prozent erhöht. Bei den ArbeiterInnen werden die Ist-Löhne um jenen Eurobetrag erhöht, der sich aus der Anhebung der Kollektivvertragslöhne ergibt (Parallelverschiebung). Die Lehrlingsentschädigungen werden ebenfalls in beiden Bereichen um 3,3 Prozent erhöht, ebenso der Nachtzuschlag.

Die Verhandlungen fanden zwischen den VertreterInnen des Fachverbandes der PPV-Industrie und VertreterInnen der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) statt. Franz Bittner, stv. Vorsitzender der GPA-DJP und Verhandlungsführer der gewerkschaftlichen Kurie über den Abschluss: "3,3 Prozent sind ein Ergebnis mit Augenmaß. Gemessen an der Jahresinflation des Vorjahres haben die ArbeiterInnen und Angestellten einen Reallohnzuwachs von über einem Prozent. Getrübt wird das Ergebnis von der tatsächlich gefühlten Inflation bei Gütern des täglichen Bedarfs, die sich derzeit rasant nach oben entwickelt. Angesichts der unterschiedlichen Konjunktursituation in der Branche sind wir überzeugt, dass die Lohn- und Gehaltserhöhung spürbare Entlastungen für die Haushalte bringt, und zugleich für die Unternehmungen wirtschaftlich zu verkraften ist."

Die Vereinbarung gilt für 12 Monate.

ÖGB, 26. Februar 2008 Nr. 106

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