Oberhauser fordert Wiederaufnahme der Verhandlungen zum Tabakgesetz

Charta kann klare gesetzliche Regelungen nicht ersetzen

Wien (SK) - Die Charta des Fachverbands Gastronomie der Wirtschaftskammer zeigt, dass sich die Gastronomen mit der Thematik Nichtraucherschutz beschäftigen und zwar mehr als es die Gesundheitsministerin derzeit tut", sagte Dienstag SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dennoch habe die freiwillige Selbstverpflichtung der Wirte schon in der Zeit von Gesundheitsministerin Rauch-Kallat, Nichtraucherbereiche einzurichten, gezeigt, dass der Schutz der NichtraucherInnen in Lokalen ungenügend umgesetzt wurde. Deshalb spricht das derzeitige Regierungsübereinkommen auch von klaren gesetzlichen Regelungen mit räumlich abgetrennten Raucherzonen. ****

"Wir fordern, dass diese klare gesetzliche Regelung dem europäischen Kontext entsprechend Schutz für NichtraucherInnen, für ArbeitnehmerInnen aber auch Schutz für Gastronomen bietet. Es sei daher nicht zielführend, wenn jetzt um teures Geld zusätzliche Lüftungsanlagen oder räumliche Trennungen installiert werden, wenn dann in zwei bis fünf Jahren die europäische Union dem ArbeitnehmerInnen-Schutz entsprechend das Rauchverbot in öffentlichen Räumen auch auf die Gastronomie ausdehnen wird", schloss Oberhauser. (Schluss) sl/mp

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