SP-Schuster: Forderungen Straches schaden Österreichs Ansehen in der Welt

FPÖ möchte ÖsterreicherInnen EURO 2008 mit allen Mitteln vermiesen

Wien (SPW-K) - "Die FPÖ möchte offensichtlich mit allen Mitteln den ÖsterreicherInnen und speziell den WienerInnen die Fußball-Europameisterschaft vermiesen. Sie ist sich dabei für keine Untergriffe zu schade. Versuche der FPÖ, eine Sicherheits-Apokalypse während des Völker verbindenden Großereignisses bereits heute an die Wand zu malen und aus rein parteipolitischen Motiven Ängste bei den Menschen zu schüren, sind verantwortungslos und deshalb auf das Schärfste zurückzuweisen", erklärte Dienstag der Sicherheitssprecher der SPÖ Wien, Gemeinderat Godwin Schuster, zu den Aussagen des FPÖ-Vorsitzenden Strache.

"Selbstverständlich arbeiten die Sicherheitsbehörden mit Hochdruck daran", so Schuster weiter, "die Sicherheit in Wien auch während des Sportereignisses zu gewährleisten. Dazu wurden bzw. werden auch spezielle Alarm- und Einsatzpläne erstellt. Ich bin jedenfalls sicher, dass die optimale Kooperation aller Blaulichtorganisationen dazu beitragen wird, dass die EURO 2008 eine ausgezeichnete Visitenkarte für den Sport und die Stadt sein wird", gab sich der Mandatar überzeugt.

Eine unmissverständliche Abfuhr erteilte Schuster auch der Forderung Straches, eine "Beobachtungsstelle gegen Inländerfeindlichkeit" einzurichten. "Das ist leider wieder ein typischer FPÖ-Vorschlag, nämlich Menschen gegen Menschen aufzuhetzen und ein Aufruf zur Denunziation, um ewiggestrige, inhumane politische Ziele durchzusetzen", gab Schuster seiner Empörung Ausdruck. "Dieser Vorschlag weckt böse Erinnerungen an die dunkelsten Zeiten der jüngeren Geschichte und ist daher mehr als beschämend. Allein aufgrund der Tatsache, dass Hunderttausende Menschen aus vielen Ländern Europas bei der EURO 2008 in Österreich und Wien zu Gast sein und weitere Dutzende Millionen die Berichte via TV weltweit verfolgen werden, sollte sich unsere Stadt gegenüber der Weltöffentlichkeit von der Seite existierenden Gastlichkeit und Lebenslust präsentieren - und nicht mit den ausländerfeindlichen, ewiggestrigen Parolen der FPÖ konfrontiert werden. Diese Partei schadet dem Ansehen Österreichs und damit seiner Bevölkerung in der ganzen demokratischen Welt und ist offensichtlich sogar noch stolz darauf", schloss Schuster. (Schluss)

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