Plattform "Rauchfrei(heit)!" sichert Gastronomen volle Unterstützung zu

Wien (OTS) - "Die Initiative der österreichischen Gastronomen spricht uns aus dem Herzen. Wir begrüßen ihre Einladung zum Dialog und sichern ihnen volle Unterstützung für ihr Anliegen zu", hielt Manfred Ainedter, Sprecher der Plattform "Rauchfrei(heit)!" Dienstag angesichts der "Charta der österreichischen Gastwirte" fest. Gleichzeitig bekräftigte er die Ablehnung eines generellen Rauchverbots in der heimischen Gastronomie als "gesellschafts-, gesundheits- und wirtschaftspolitisch unsinnig. Unsere VolksvertreterInnen sind mehr denn je gefordert, Lösungen für die wirklich dringenden Probleme der Bevölkerung zu erarbeiten, statt in vorauseilendem EU-Gehorsam die heimische Gastronomiekultur und damit tausende Arbeitsplätze zu vernichten."

Der aktuelle Vorstoß der Gastronomie bringe das Thema auf den Punkt: Es geht um Wahlfreiheit - für Gäste wie für Gastronomen. "Das predigen wir schon seit einem Jahr. Zwar lehnen wir nach wie vor ein Gesetz ab, die Vorschläge der Gastwirte sind jedoch ein vernünftiger Kompromissvorschlag", betonte Ainedter namens der Plattform. Zu deren Mitgliedern zählen u.a. Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der Karikaturist Manfred Deix, der Schauspieler Heinz Marecek, der Winzer Leo Hillinger, Brau Union Generaldirektor Markus Liebl sowie zahlreiche prominente Gastronomen wie Toni Mörwald, Stefan Gergely und das Ehepaar Eselböck.

"Der Markt ist stark und der Bürger mündig genug", unterstrich Ainedter weiters. "Wie viele Aufrufe, Memoranden und Petitionen braucht die Politik denn noch, um endlich den Weg der Vernunft einzuschlagen? Die Menschen haben mittlerweile genug von der Raucherhatz, die Stimmung kippt - das merken wir an den vielen eMails, Anrufen und auch Leserbriefen in den Zeitungen. Wie wir sehen, funktioniert das friedliche Miteinander ja in weiten Teilen Österreichs bereits ganz ohne Gesetz, haben sich Nichtraucher- und Raucherlokale etabliert, und ebenso Betrieb, in denen beides ohne Probleme möglich ist." Und dass die Gesundheitsgefährdung durch Passivrauchen wissenschaftlich nicht belegt sei, ließe sich anhand von in Österreich jüngst zitierten Studien von WHO, BGN sowie des US Surgeon’s General Report belegen. "Diese Tatsache sollten auch die selbsternannten Leibärzte der Regierung zur Kenntnis nehmen", betonte Ainedter abschließend.

Weitere Informationen zur Plattform, sowie die Möglichkeit der Unterstützung und Meinungsäußerung gibt es auf der Website der Plattform Rauchfrei(heit)! unter www.rauchfreiheit.at

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