Mieter hegen größten Umzugswunsch

Wien (OTS) - Immobilien.NET erhebt Wohntrends 2008: Größe und Raumaufteilung häufigster Umzugsgrund - Haus im Eigentum ist bei Mehrheit angestrebte Wohnform - Neubauten bevorzugt.

"Wie möchten Sie Ihre Wohnsituation in naher Zukunft verändern?" Diese Frage stellte www.immobilien.net, Österreichs größte Immobilienplattform, 373 vorrangig in Ostösterreich lebenden Wohnimmobilien-Interessenten.

Größter Umzugswunsch bei Mietern

47 Prozent der Befragten bewohnen derzeit eine Mietwohnung, 24 Prozent eine Eigentumswohnung und 21 Prozent ein Haus. Die aktuelle Wohnsituation trägt maßgeblich zum Umzugswunsch bei, zeigen die Ergebnisse der Umfrage. So haben Mieter am häufigsten das Bedürfnis umzuziehen, zudem möchte diese Gruppe ihre Wohnsituation verhältnismäßig rasch verändern.

Bei den Wohnzielen wird das Haus im Eigentum klar bevorzugt: 48 Prozent aller Befragten mit Umzugswunsch streben diese Wohnform an. Auch die Wiener tendieren überdurchschnittlich häufig zum eigenen Haus (36 Prozent). Dem gegenüber stehen die realen Suchabfragen für Wien auf Immobilien.NET, bei denen das Haus von gerade einmal zehn Prozent aller Interessenten nachgefragt wird."Hier spielt die preisliche Situation in Wien eine deutliche Rolle", analysiert Immmobilien.NET-Geschäftsführer Alexander Ertler.

Viele der Wiener Befragten fokussieren aufgrund der Kosten-Ersparnis Häuser in Niederösterreich. Das erklärt, warum sich in Wien vergleichsweise wenige Interessenten aktiv nach Häusern im Eigentum umsehen."

Wer bereits im Einfamilienhaus im Eigentum wohnt, hegt hingegen kaum Umzugswünsche. Ein Drittel aller Hausbesitzer ist mit der derzeitigen Wohnsituation zufrieden - damit hat diese Gruppe im Vergleich zu Bewohnern anderer Immobilienarten die geringsten Ambitionen den Wohnsitz zu wechseln.

Großteil wollen trotz Umzug im Bundesland bleiben

Trotz Umzug möchten die meisten ihrer aktuellen Wohnregion treu bleiben. Der Großteil aller umzugswilligen Befragten strebt einen Wohnsitz im gleichen Bundesland an oder plant in angrenzende Regionen im Nachbarbundesland zu ziehen. Nur eine Minderheit (2,8 Prozent) möchte in weiter entferntere Gebiete Österreichs oder ins Ausland ziehen.

Wachsender Speckgürtel

Was die Lage angeht, möchten die wenigsten ihre Situation drastisch verändern. Jeden zweiten Städter zieht es trotz Umzug wieder in die Stadt, ebenfalls möchte jeder zweite Landbewohner auch wieder aufs Land ziehen. Den stärksten Zuwachs verzeichnet der so genannte Speckgürtel, der gleichzeitig Infrastruktur und Naturnähe bietet. Jene, die bereits in Stadtnähe wohnen, streben fast ausnahmslos die gleiche Lage an. 41 Prozent der Städter, aber auch 25 Prozent der Landbewohner möchten mit ihrem jetzigen Wohnsitzwechsel in die Nähe der Stadt ziehen. Die Beliebtheit des Speckgürtels ist kaum altersabhängig. Ausnahme bilden die 41-50-jährigen, die überdurchschnittlich häufig auch einen Landsitz in Erwägung ziehen.

Baujahre 1940 bis 1979 ernten wenig Sympathie

Beim angestrebten Baujahr entpuppen sich Neubauten mit einem Errichtungsjahr zwischen 2006 und 2008 als unangefochtene Favoriten. 67 Prozent aller Befragten mit Umzugswunsch geben Neubauten klar den Vorzug, nur fünf Prozent lehnen dieses Baujahr ab. Alternative zum Neubau bieten in erster Linie Gebäude aus den Jahren 2000 bis 2005. Ebenfalls hohe Akzeptanz erfahren die Baujahre 1990 bis 1999 sowie klassische Altbauten mit einem Errichtungsjahr um 1900. Letztere ernten jedoch geteilte Meinungen - immerhin 40 Prozent lehnen einen Altbau generell ab, 26 Prozent streben ihn dafür sehr an. Kaum auf Sympathie stoßen Objekte, die in den Jahren 1940 bis 1979 erbaut wurden.

Die Datenbasis

Die oben angegebenen Daten sind Ergebnis einer Umfrage unter 373 Immobiliensuchenden- und Interessierten, die Anfang dieses Jahres von www.immobilien.net durchgeführt wurde. 53 Prozent aller Teilnehmer stammen aus Wien, weitere 22 Prozent aus Niederösterreich, der Rest verteilt sich zu nahezu gleichen Teilen auf die übrigen österreichischen Bundesländer. Am häufigsten waren unter den Befragten Personen im Alter von 31 bis 40 Jahren (31 Prozent), ein Viertel der Teilnehmer war zwischen 21 und 30, 21 Prozent zwischen 41 und 50 und 18 Prozent 51 bis 60 Jahre alt. Übrigens: Dass die Immobiliensuche eher in Frauenhand liegt zeigt auch das Teilnahmeverhältnis der Geschlechter. Demnach waren zwei Drittel aller Befragten weiblich und nur ein Drittel männlich.

Hinweis für die Redaktionen: Das gesamte Datenmaterial inkl. hochauflösender Grafiken können Sie auf www.immobilien.net/presse herunterladen!

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Immobilien.NET, Brigitte Tomschik
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