Weninger: Zur Teuerungsbekämpfung bei Lebensmitteln vor allem Groß- und Zwischenhandel gefordert

Bauern und Produzenten bekommen immer weniger für ihre Produkte

St. Pölten, (SPI) - "Nicht der kleine Bauer, der für Milch und Fleisch immer weniger bekommt und auch nicht der kleine Einzelhändler, dessen Spannen bei den Lebensmitteln ohnehin immer geringer werden, sind bei der Bekämpfung der in den letzten Monaten massiv angestiegenen Teuerung gefordert. Es ist vor allem der Groß-und Zwischenhandel, wo das meiste Geld ‚hängen bleibt’", sieht der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Klubobmann LAbg. Hannes Weninger, hier ein "Vogel-Strauß-Verhalten" vor allem bei den "Großen" im Lebensmittelbereich.****

"Den Produzenten werden von den großen Konzernen immer mehr die Daumenschrauben angelegt, nur der allergünstigste Einkaufspreis für die großen Ketten stellt sicher, dass die Ware noch abgenommen wird. Den kleinen Händlern, vor allem jenen, die in großen Lebensmittelketten organisiert sind, werden wiederum die Verkaufspreise ohnehin größtenteils vorgegeben. Es wäre von staatlicher, aber auch konsumentenschutzrechtlicher Seite sicher interessant zu untersuchen, wo der ‚Teuerungsgewinn’ wirklich hängen bleibt. Wenn die KonsumentInnen immer mehr zahlen, Handel und Produzenten aber immer weniger bekommen, so muss es einen Gewinner geben - und der gehört wirklich einmal in die öffentliche Wahrnehmung gestellt", so Weninger.
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