Strache: Darabos schickt heute 50 Soldaten leichtfertig in den Krieg

Bundesheer hat im krisengeschüttelten zentralafrikanischen Tschad nichts verloren

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache fordert heute
erneut dazu auf, den Tschad-Einsatz des österreichischen Bundesheeres sofort zu stoppen. Es sei von Verteidigungsminister Platter leichtfertig und verantwortungslos, heute weitere 50 österreichische Soldaten in diese Krisenregion nach Zentralafrika zu entsenden.

Die Doppelrolle Frankreichs im Tschad - einerseits die Unterstützung der Regierung Debys, andererseits das Engagement in der EUFOR -bedeute auch für Österreich, in diesem Einsatz nicht unparteilich zu sein und das sei mit unserer Neutralität keinesfalls vereinbar, so Strache. Die nicht kalkulierbaren Gefährdungen und Risiken für die Soldaten würden ebenfalls gesteigert, da Rebellengruppen im Tschad nicht im Geringsten österreichische Soldaten von französischen unterscheiden würden. Die Gefahr, dass Soldaten des Bundesheers direkt in Kriegshandlungen verwickelt werden, sei sehr groß, befürchtet Strache.

Strache appelliert an die Kriegsminister Darabos und Plassnik, etwaige europäische Großmachtattitüden und sonstige Profilierungsbestrebungen in dieser heiklen Frage hintanzustellen. Es gehe um die Sicherheit unserer Soldaten, aber auch um die Wahrung der österreichischen Neutralität. Der Tschad-Einsatz sei deshalb fahrlässig und verantwortungslos und solle sofort eingestellt werden.

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