29. Februar - Tag der seltenen Krankheiten: ein atemberaubender Auftakt für die Initiative gegen Lungenhochdruck

Wien (OTS) - Die Initiative gegen Lungenhochdruck will den Tag der seltenen Krankheiten nutzen um verstärkt auf die bisher unheilbare Krankheit aufmerksam zu machen. Unabhängig von Alter oder Lebensgewohnheiten kann Lungenhochdruck jeden jederzeit treffen. Ohne entsprechende Behandlung und frühzeitige Diagnose ist sie tödlich. Förderungen aus öffentlichen Mitteln fehlen bis dato, daher ist Eigeninitiative gefragt. Mit einem ganz persönlichen Meilenstein oder dem Besuch des Konzerts "Atemberaubender Austropop" kann jeder die Lungenhochdruck-Forschung unterstützen.

Der 29. Februar wurde erstmals zum europäischen Tag der seltenen Krankheiten erklärt. Lungenhochdruck, eine dieser Krankheiten, ist unheilbar und falls nicht rechtzeitig erkannt, tödlich. Pulmonale Hypertension (PH), wie Lungenhochdruck in Fachkreisen genannt wird, ist ein Überdruck in der Lunge, der ein Verschließen der Lungengefäße zur Folge hat und ohne entsprechende Behandlung innerhalb von zwei bis drei Jahren zum Rechtsherzversagen führt. Unabhängig von Alter, Geschlecht und Lebensgewohnheiten, kann die Krankheit jeden jederzeit treffen. In Österreich schätzt man die Zahl der Betroffenen auf 700. Leider fehlen Förderungen aus öffentlichen Mitteln, da Lungenhochdruck unter den Medizinern zu wenig bekannt und das Verständnis für diese seltene Krankheit in der Öffentlichkeit zu gering ist.

"Schade, dass es in der heutigen profitorientierten Zeit immer noch davon abhängt, wie viele potenzielle Patienten es gibt, um die notwendigen Mittel zu erhalten mit Nachdruck effizient forschen zu können. Deswegen ist Eigeninitiative gefragt", so Gerry Fischer, Hauptinitiator des Lungenhochdruck-Forschungsvereins und der dazu gehörigen Selbsthilfegruppe. Seine Tochter leidet an dem seltenen Erkrankungsbild der Pulmonalen Hypertonie. Da die Symptome der Krankheit, wie Atemnot oder rasche Ermüdung, oft nicht als Anzeichen der Erkrankung erkannt werden, will Gerry Fischer durch eine Informationskampagne Bewusstsein für Lungenhochdruck schaffen. Ziel der Kampagne, die im Sommer 2008 startet, ist es über mögliche Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und damit eine frühzeitige Diagnose zu fördern.

Wer die Initiative unterstützen will, hat 2008 mehrmals die Gelegenheit dazu. Sei es mit Meilensteinen, die um 25 Euro vor dem Planetarium im Wiener Prater verlegt und mit Namen und persönlichem Lebensmotto individuell gestaltet werden, oder mit einem Konzertbesuch der besonderen Art. Für den 22. November 2008 ist nämlich ein Konzert unter dem Motto "Atemberaubender Austropop" in der Wiener Stadthalle geplant. 12.000 Gäste haben dann die einmalige Chance dem "atemberaubendsten" Konzert des Jahres zu lauschen. Newcomer des Landes, darunter Christina Stürmer und Mondscheiner stehen, gemeinsam mit Größen der österreichischen Musikszene, wie Wolfgang Ambros, Stefanie Werger oder Marianne Mendt auf der Bühne. In Memoriam an Georg Danzer werden als Auftakt berührende Duette seiner schönsten Lieder gesungen. Karten kosten ca. 38 Euro - der Reinerlös kommt der Forschung Lungenhochdruck zu Gute.

"Eine Krankheit ist nur dann selten, wenn sie einen nicht betrifft und man nichts von ihr hört. Mit dem Konzert wollen wir die Ohren und die Herzen der Österreicher und Österreicherinnen erreichen und Bewusstsein für die unheilbare Krankheit Lungenhochdruck schaffen. Hilft da jemand?"

Nähere Informationen zur Initiative gegen Lungenhochdruck findet man unter www.lungenhochdruck.at

Rückfragen & Kontakt:

Martrix, Agentur für neue Kommunikation
Andrea Braunsdorfer
Telefon: 01/ 205 11 01-81, a.braunsdorfer@martrix.at
Initiative gegen Lungenhochdruck
Eva Hütter
Tel.: 01/402 37 25, e.huetter@lungenhochdruck.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0004