FPÖ-Kärnten protestiert gegen Ausdünnung der militärischen Infrastruktur in Kärnten

Wien (OTS) - Der FPÖ-Landesparteiobmann Franz Schwager und FPÖ-NAbg. DI Karl-Heinz Klement können dem geplanten Abzug der Tragtierstaffel des Bundesheeres aus Spittal an der Drau nichts Positives abgewinnen. Begründet wird die Verschiebung der Tragtierstaffel mit der Schaffung eines neuen Heeres-Tragtierzentrums im Salzburger Hochfilzen, wo alle Heereseinheiten mit Tragtieren neu organisiert und zusammengefasst werden.

Im Rahmen der Heeresreform jetzt jedoch die für den Katastrophenschutz so enorm wichtige Tragtierstaffel aus Kärnten abzuziehen, sei verantwortungslos. Die beiden Kärntner FPÖ-Politiker begründen ihre Ablehnung dieses Vorhabens auch dahingehend, dass sich wieder einmal zeige, dass sehr wohl Geld für den umstrittenen Tschad-Einsatz des Bundesheeres da sei, aber jedoch nicht, wenn es um den Zivilschutz der hiesigen Bevölkerung gehe. Denn wenn die Wettersituation es nicht zulasse, sei ein Hubschraubereinsatz nicht möglich und im Sinne des Katastrophenschutzes nur der Einsatz von Tragtieren des Bundesheeres möglich.

FPÖ-NAbg. Klement kündigte jedenfalls einen parlamentarischen Entschließungsantrag an, in dem gefordert wird, die militärische Infrastruktur in Kärnten zu erhalten. Unterstützt wird er dabei auch vom Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann NAbg. Gerald Hauser, dessen Bundesland vor derselben Situation steht. "Nicht nur der Erhalt des geschichtsträchtigen und hochverdienten Jägerbataillons 26 steht auf dem Spiel, sondern letztendlich auch die Sicherstellung der militärischen Infrastruktur im Allgemeinen und damit des Katastrophenschutzes mittels Tragtieren durch das Bundesheer, welches nach der Verlegung über keine einzige Tragtierstaffel südlich des Alpenhauptkammes mehr verfügt", erklärte Klement.

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