Kostenbremse Generika

Hohe Versorgungsqualität zum halben Preis

Wien (OTS) - Eine Analyse der Arzneimittelkosten auf Basis des Fabriksabgabepreises laut dem unabhängigen Institut IMS-Health Austria deckt auf: Generika kosten durchschnittlich nur die Hälfte wie nichtgenerische Medikamente. Für die Qualität der österreichischen Medikamenten-Versorgung bedeutet das: Doppelt so viele Patienten können um das gleiche Geld behandelt werden.

Generika dämpfen den Ausgabenanstieg bei Arzneimitteln
In Deutschland sind bereits 57 Prozent der Packungen generisch. In Österreich waren 2007 lediglich nur 25 Prozent der Packungen Generika. Trotzdem verhindern Generika auch in Österreich bereits maßgeblich einen massiven Anstieg der Medikamenten-Ausgaben: Auf 25 Prozent der Verordnungen entfallen nur 14,5 Prozent der Kosten. "Generika weisen eine gewaltige Leistungsbilanz auf", kommentiert Otmar Peischl, Obmann des Österreichischen Generikaverbandes (OEGV) die Zahlen: "Im Vergleich zu Deutschland ist das Potenzial in Österreich aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Warum eigentlich nicht? Gleichzeitig wissen Experten, dass bereits bei einer leicht umzusetzenden Anhebung der Generikaverschreibungen die Kostenbremse Generika weiter kräftig angezogen werden kann."

Generika sind preisgünstig

Nichtgenerische Arzneimittel kosten in Österreich auf Basis Fabriksabgabepreis durchschnittlich 10,97 Euro. Generika gibt es im Preisvergleich schon um die Hälfte, nämlich um 5,58 Euro. Für die Krankenkassen bedeutet das, doppelt so viele Patienten können um das gleiche Geld optimal behandelt werden. "Generika leisten einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung und Erhaltung des hohen Niveaus der medizinischen Versorgung. Der Preisunterschied spricht für sich. Bereits jede einzelne Generikaverordnung macht bedeutende Geldmittel verfügbar. Viel Geld, das den Krankenkassen dringend fehlt", so Peischl.

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