Strache warnt vor weiterer Destabilisierung des Balkans

Kosovo hat bereits Milliarden verschlungen

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache sprach sich heute erneut gegen eine Anerkennung des Kosovo durch die österreichische Bundesregierung aus. Die einseitige Unabhängigkeitserklärung Pristinas sei völkerrechtlich nicht legitimiert und stelle einen Bruch der UNO-Resolution 1244 dar.

Strache warnte vor einer weiteren Destabilisierung des Balkans. Außerdem sei es nicht einzusehen, dass weiter die Beitragsgelder der EU-Nettozahler wie Österreich in den Kosovo gepumpt würden. Von 1999 bis 2007 habe die EU bereits 1,8 Milliarden Euro in diese Region gepumpt, ohne dass es etwas genützt habe. Und die EULEX-Mission werde allein in den ersten 16 Monaten 205 Millionen Euro verschlingen. Hier handle es sich um ein Fass ohne Boden.

Eine Anerkennung des Kosovo bedeute schweres internationales Unrecht, betonte Strache. Hier werde zudem ein Präzedenzfall gesetzt, der einen folgenschweren Domino-Effekt nach sich ziehen könne und Wasser auf die Mühlen der ETA und anderer separatistischer Bewegungen sein. Aber dies alles sei unserer Bundesregierung offenbar völlig egal.

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