BZÖ fordert Aufklärung über ORF-Vertrag von Werner Schneyder!

Politgünstling und Paradeselbstdarsteller mit ORF-Privilegienvertrag ausgestattet

Wien 2008-02-20 (OTS) - "Während die ORF-Führung mit der Gebührenerhöhung die österreichischen Gebührenzahler auf das Schamloseste ausnimmt und harte Einsparungsmaßnahmen gerade die kleinen ORF-Mitarbeiter, wie Kameraleute und Redakteure treffen, wird Österreichs Paradeselbstdarsteller und Politgünstling Werner Schneyder mit einem geheimen Moderationsvertrag für die Sendung Club 2 ausgestattet. Der ORF verfügt über viele anerkannte und qualifizierte, hauseigene Moderatoren, deshalb ist die Versorgung dieses abgehalfterten Kabarettisten unverständlich. Das BZÖ fordert von der ORF-Führung die sofortige Offenlegung dieses Sondervertrages. Nachdem Werner Schneyder das Prozedere rund um seine Vertragsunterzeichnung bereitwillig öffentlich gemacht hat, wird er einer Veröffentlichung seines Vertrages ja sicherlich auch zustimmen. Alles Andere wäre heuchlerisch und würde zeigen, dass es Schneyder nur ums Geld geht und diesen Vorwurf kann ein engagierter linker Kabarettist ja nicht auf sich sitzen lassen wollen", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz zum Abschluss eines "Last Minute-Vertrages" zwischen Österreichs Paradeselbstdarsteller Schneyder und dem ORF.

Grosz verlangt vom ORF auch Aufklärung darüber, ob auch alle anderen externen ORF Moderatoren einen solchen Sondervertrag erhalten haben, oder ob es sich hier um eine "Lex Schneyder" handelt. "Das BZÖ empfiehlt der ORF-Führung vollkommene Transparenz. Wenn der ORF nicht von sich aus bereit und in der Lage ist, zu den kuriosen Vorgängen rund um die Bestellung des Politkabarettisten Schneyder Stellung zu nehmen, wird diese Angelegenheit Thema der nächsten Stiftungsratsitzung sein", so Grosz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0004