ARBÖ-Pannenfahrer rettet Ente vom Kühlergrill

Federvieh nach Stoßstangendemontage wieder wohlbehalten in Freiheit entlassen

Wien (OTS) - "Das gibts nicht!" - so die Worte des ARBÖ-Pannenfahrers Jürgen Janisch aus dem ARBÖ-Prüfzentrum im burgenländischen Oberwart kurz nach der Rettung einer Wildente aus einer wahrlich verzwickten Situation.

Die Vorgeschichte: Waltraud J. machte mit ihrem Auto noch einige Besorgungen im Raum Oberwart. Plötzlich machte es einen "Scheppara", worauf sie stehen blieb um nachzusehen, was dieses Geräusch verursacht hatte. Als sie vor dem Fahrzeug stand traute sie ihren Augen nicht - da hing eine Wildente leblos zwischen der Stoßstange und dem Kühlergrill ihres Autos. Vorbildlich, wie es sich nach einem Unfall mit Wildtieren gehört, machte sie sich zum Polizeiposten Oberwart auf, um den Unfall zu melden. Auch die Polizeibeamten kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, als sie das Federvieh da so hängen sahen und plötzlich merkten, dass die Ente noch am Leben war! "Ab zum ARBÖ nach Oberwart", war der Rat der Polizei!

ARBÖ-Pannenfahrer Jürgen Janisch aus dem Prüfzentrum in Oberwart schritt sofort zur Tat: Kaum hatte er seine Hand nach dem Federvieh ausgestreckt, schnappte die Ente. Janisch wusste, dass es keine leichte Aufgabe werden wird. Einmal kurz nachgedacht und schon startete der beherzte ARBÖ-Techniker eine Befreiungsaktion. Die Stoßstange des Autos wurde kurzerhand abmontiert und die Ente im Teamwork mit den anderen Kollegen befreit. Nach einer kurzen "Leibesvisite" war klar, dass bei der Ente weder etwas gebrochen, noch offene Wunden vorhanden waren.

Noch rasch ein verwackeltes Handy-Foto zur Erinnerung an den nicht alltäglichen Pannen- bzw. Rettungseinsatz und schon konnte die verfangene Ente wieder in die freie Wildbahn, besser gesagt in die nahegelegene Pinka entlassen werden, in der sie schwimmend das Weite suchte. Detail am Rande: Janisch ist ab sofort im ARBÖ-Prüfzentrum Oberwart nur mehr als "Jürgen Holgerson" bekannt!

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