EU-Beschwerde wegen verabsäumter Umsetzung der Gleichbehandlungsrichtlinie in Österreich bei der EU-Kommission eingebracht

Wien (OTS) - Die EU-RICHTLINIE 2004/113/EG DES RATES vom 13. Dezember 2004 zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen beim Zugang zu und bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen wurde bis dato - 20. Feb. 2008 - nicht in Österreichisches Recht umgesetzt.

Aus diesem Grund hat Mag. Robert Marschall - Herausgeber von Wien-konkret - nun eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingebracht. Die sexuelle Diskriminierung von Frauen & Männern in Österreich ist nicht akzeptabel und verstößt gegen geltendes EU-Recht. Im Sinne der tausenden Leser von www.wien-konkret.at erscheint ein solches EU-Beschwerdeverfahren als Musterfall dringend geboten.

Anlassfall für diese EU-Beschwerde war übrigens die sexuelle Diskriminierung von über 30.000 männlichen Fußballfans beim letzten ÖFB-Länderspiel gegen Deutschland am 6. Feb. 2008 in Wien. Männer mussten um bis zu 87% mehr bezahlen als Frauen.

Mehr dazu unter:

http://www.wien-konkret.at/soziales/gleichstellung/eu-beschwerde/
http://www.wien-konkret.at/soziales/gleichstellung/
http://www.wien-konkret.at/soziales/maennerdiskriminierung/

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Robert Marschall, www.wien-konkret.at, Tel: 02231-68367

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TCT0001