Schüssel: Unabhängigkeit des Kosovo im Interesse der langfristigen Stabilität am Balkan

Weitere Anstrengungen, um Serbien in ein gemeinsames Europa zu integrieren

Wien, 18. Februar 2008 (ÖVP-PK) „Das Rad der Zeit lässt sich nicht zurück drehen. Die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo ist ein letztlich unvermeidlicher Schritt, da der Status quo einfach nicht haltbar ist. Die Unabhängigkeit ist auch im Interesse der langfristigen Stabilität am Balkan“, stellt ÖVP-Europasprecher Klubobmann Dr. Wolfgang Schüssel fest. „Dieser Schritt ist auch ein wichtiger Schritt der gesamten Region auf dem Weg in Richtung Europäische Union, der von Österreich unterstützt und gefördert wird“, ist Schüssel überzeugt. ****

Die vom UNO-Statusbeauftragten Ahtisaari vorgeschlagene überwachte Unabhängigkeit ist für den ÖVP-Europasprecher die einzige realistische Alternative. Die österreichische Bundesregierung wird am kommenden Mittwoch über die Anerkennung des Kosovo beraten. „Für Serbien bedeutet die Loslösung des Kosovo einen schmerzvollen Schnitt“, zeigt Schüssel Verständnis für die serbischen Reaktionen. „Wir wollen und müssen weiterhin alles unternehmen, um Serbien auf seinem Reformkurs zu unterstützen und die Serbinnen und Serben in unser gemeinsames Europa hereinzuholen. Serbien ist und bleibt ein wichtiger Teil Europas, den wir mit der gesamten Balkanregion unter dem Dach der EU vereint sehen wollen“, schließt Schüssel.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0003