Buchinger und Faymann besuchen ÖBB-Lehrwerkstätte: ÖBB leisten bei Lehrlingsausbildung "hervorragende Arbeit"

Rudas erfreut über hohen Mädchenanteil bei Lehrlingen

Wien (SK) - Über prominenten Besuch konnte sich heute, Montagmittag, die ÖBB-Lehrwerkstätte Floridsdorf freuen:
Verkehrsminister Werner Faymann, Sozialminister Erwin Buchinger und SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Laura Rudas konnten sich bei einem gemeinsamen Betriebsrundgang davon überzeugen, dass die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bei der Lehrlingsausbildung "hervorragende Arbeit leisten". Auch die "Lehrlingszahl kann sich sehen lassen, wir liegen bei einem Rekordstand von 1.635 Lehrlingen", freute sich Faymann bei einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Thema "Mehr Chancen durch Lehrlingsausbildung bei den ÖBB". Buchinger zeigte sich "besonders vom Engagement der ÖBB bei der integrativen Berufsausbildung beeindruckt". Als besonders positiv und beispielgebend wertete Rudas den "hohen Mädchenanteil bei den Lehrlingen" - schließlich sind bereits 14,3 Prozent der ÖBB-Lehrlinge weiblich. Freilich wünsche sie sich noch mehr Frauen in technischen Berufen, so Rudas, die dafür plädierte, jungen Frauen aufzuzeigen, welche Möglichkeiten diese Berufe bieten. ****

Faymann zeigte auf, dass bei den ÖBB 1,3 Prozent aller Lehrlinge in Österreich tätig sind - und das in 11 Lehrwerkstätten, wo in Summe in 19 Lehrberufen qualifiziert und ausgebildet werde. Von der Top-Qualität dieser Ausbildung zeugten auch die hervorragenden Ergebnisse bei den Lehrabschlussprüfungen im Jahr 2007, so der Verkehrsminister. Besonders wichtig sei es ihm gewesen, dafür zu sorgen, dass jetzt auch die so genannten "JASG"-Lehrlinge (Ausbildung nach dem Jugendausbildungssicherungsgesetz über das AMS) die volle Lehrlingsentschädigung bekommen, denn: "Wir wollen keine zwei Kategorien von Lehrlingen", bekräftigte Faymann.

Der Sozialminister sprach den ÖBB "Dank und Anerkennung" aus, schließlich leisteten die Österreichischen Bundesbahnen damit nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Qualifizierung, sondern auch zur "Versorgung mit Facharbeitern aus dem inländischen Arbeitskräftepotential". Auch geschehe die Lehrlingsausbildung bei den ÖBB "qualitativ auf hohem Niveau", auch die "sozialen Rahmenbedingungen sind auf hohem Niveau", so Buchinger, der das Engagement der ÖBB bei der integrativen Berufsausbildung (Ausbildung für Jugendliche mit sozialen, begabungsmäßigen oder körperlichen Benachteiligungen) unterstrich.

Noch bis vor kurzem sei es leider so gewesen, dass "Menschen mit Behinderungen von der günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt nicht profitiert haben", nun sei es - durch gemeinsame Anstrengungen mit Minister Bartenstein - "gelungen, mit Ende Jänner eine Trendwende einzuleiten". Gestützt werde dies auch durch eine Reihe zentraler Maßnahmen der SPÖ-geführten Bundesregierung. So gebe es im Rahmen des Förderprogramms "Aktion 500" (Förderung für Unternehmen, die Menschen mit Behinderung neu anstellen) bis dato bereits "420 Fälle, bei denen die Förderung für ein neu begründetes Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis in Anspruch genommen wurde". Wichtig sei es ihm aber auch gewesen, dafür zu sorgen, dass Jugendliche, die an Qualifizierungsprojekten teilnehmen, nunmehr in den Bezieherkreis für Lehrlingsfreifahrten aufgenommen wurden, so Buchinger.

Der Geschäftsführer der ÖBB-Dienstleistungs-GmbH, Franz Nigl, unterstrich, dass die ÖBB zwei zentrale Schwerpunkte in der Lehrlingsausbildung hätten, nämlich die Ausbildung von weiblichen Lehrlingen in technischen Berufen und die integrative Berufsausbildung, die in enger Kooperation mit dem Sozialministerium stattfindet. Nigl verwies abschließend darauf, dass die Bewerbungsfrist für einen Berufseinstieg als Lehrling bei den ÖBB noch bis 22. Februar 2008 laufe - kleiner Nachsatz Nigls: "Mädchen sind herzlich willkommen". (Schluss) mb

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