FP-Mühlwerth zu Wiener Spracherwerbskonzept: Da versucht sich wohl jemand in Theaterbranche

Kinder von Zuwanderern nicht benachteiligt

Wien, 18.02.2008 (fpd) - Als absolut unbrauchbar bezeichnet heute die Schulsprecherin der FPÖ-Wien, BR Monika Mühlwerth das von Frauenberger und Brandsteidl präsentierte neue Wiener Spracherwerbskonzept. In Wien leben über 300.000 Ausländer - wenn die beiden SP-Damen sich also damit brüsten, dass in 200 Veranstaltungen 2000 Eltern erreicht werden, so kann es sich doch nur um ein schlechtes Theaterstück handeln, nicht aber um ernst gemeinte Politik.

Kinder von Zuwanderern sind nicht generell benachteiligt - wie die SPÖ es gerne präsentiert - sie haben die gleichen Chancen wie andere Schüler auch, es liegt an ihnen selbst, diese zu nützen. Es ist geradezu rührend, wenn sich Brandsteidl und Frauenberger von Hausbesuchen erwarten, dass ihre Aufklärung einen plötzlichen Umschwung bringen soll, so Mühlwerth.

Solange Angebote wie von Unterrichtsministerin Schmied kommen, dass Wien mehr Lehrer mit Migrationshintergrund braucht, werden die Ausländer keinerlei Grund haben, sich anzupassen. Dies ist aber ein absolut falscher Weg. Abgesehen davon, wäre es nicht einzusehen, dass Migrationslehrer - so es sie überhaupt gibt - unseren österreichischen Lehrern vorgezogen werden.

Die SPÖ in Wien muss endlich den Mut haben, den Zuwanderern zu sagen, was von ihnen erwartet wird. Nicht wir müssen uns anpassen - sondern umgekehrt. Anders ist eine Integration nicht möglich. Wer das nicht einsehen will, muss sich eben wieder verabschieden und nach Hause fahren, so Mühlwerth abschließend. (Schluss) paw

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