Vassilakou zu Brauner/Hahn: Parteien-Hick-Hack verhindert Entlastungen für finanzschwache Wiener Familien

Gebührenerhöhungsstopp und Gratis-Kindergarten gefordert

Wien (OTS) - Die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou, zeigt sich befremdet über die Weigerung der Wiener Finanzstadträtin Brauner, weitere Gebührenerhöhungen für die nächsten Jahre auszuschließen. "Wien erwirtschaftet aus den eingehobenen Gebühren einen Überschuss von 150 Millionen Euro. Die Höhe der Gebühren übersteigt bei weitem die Kosten, die der Gemeinde Wien für die erbrachten Leistungen tatsächlich entstehen", so Vassilakou. Dennoch wurden die Gebühren in vielen Bereichen im vergangenen Jahr saftig erhöht. Vor diesem Hintergrund ist die Weigerung Brauners, über einen Gebührenerhöhungsstopp für die kommenden Jahre nachzudenken, "zynisch und abgehoben". Gerade die finanziell schwächer ausgestatteten Wiener Haushalte, die unter der steigenden Inflation sehr zu leiden haben, würden eine solche Garantie dringend benötigen.

"Hinter dieser Weigerung kann nur wieder einmal das alles lähmende parteipolitische Hick-Hack zwischen SPÖ und ÖVP stecken. Davon haben die WienerInnen nichts", vermutet Vassilakou. "Die vom Preisanstieg sehr stark belasteten Jungfamilien in Wien brauchen eine längerfristige Entlastung in mehreren Bereichen: etwa durch Senkung der Wohnkosten oder durch den Gratis-Kindergarten für alle Kinder. Eine Almosenpolitik bringt hier langfristig nichts."

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