Berger zu Amtseinführung von Kristen als NÖ- Landesgerichtspräsidentin: Anerkennung für außergewöhnlichen Karriereverlauf

Wien (SK) - Zur Amtseinführung von Ingeborg Kristen als neue Leiterin des Landesgerichts Krems betonte Justizministerin Maria Berger, dass es sich hierbei um die erste Ernennung einer Frau als Landesgerichtspräsidentin in Niederösterreich handelt. Die ausgezeichnete Juristin Kristen wurde auf Vorschlag der Justizministerin ernannt. Berger erklärte bei der Amtseinführung am Montag, dass sie derzeit in Verhandlungen mit dem Bundeskanzleramt und dem Finanzministerium bezüglich zusätzlicher Richterplanstellen ist. ****

Es gehe bei den zusätzlichen Richterplanstellen um die Verhandlungen für das folgende Budget. Denn nötig ist zusätzliches Personal jedenfalls aufgrund des Mehraufwands für die Justizombudsstellen, die sehr gut angenommen werden, wie aus einer Umfrage hervorgeht. Erfreulich sei auch, dass 95 Prozent der Anliegen bei den Ombudsstellen direkt erledigt werden konnten. "Ich hoffe, dass ich in der Angelegenheit der Planstellenverhandlungen auch auf die Unterstützung von ÖVP-Justizsprecher Donnerbauer zählen kann", so Berger.

Die neue Leiterin des Landesgerichts Krems, Ingeborg Kristen, war ursprünglich Schriftführerin am Landesgericht für Strafsachen und hat im zweiten Bildungsweg das Jusstudium in Mindestdauer nachgeholt. "Dass Kristen nun Landesgerichtspräsidentin ist, ist als höchste Anerkennung für den außergewöhnlichen Karriereverlauf zu sehen", betonte Berger. (Schluss) up

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