FP-Schock: Effiziente Maßnahmen in Sachen TBC gefordert - Neuerkrankungen müssen verhindert werden

Eingeschleppte TBC-Gefahr in Wien nach wie vor alarmierend

Wien, 18.02.2008 (fpd) - Vor dem Hintergrund der kürzlich kolportierten Meldungen über einen TBC-Fall in Wien fordert die FPÖ-Wien einmal mehr strengere Überprüfungen im Bereich der Gastronomie sowie dem Lebensmittelhandel. Mangelnde bzw. überhaupt keine Gesundheitskontrollen führen dazu, dass die TBC Gefahr immer noch sehr hoch ist, so der Klubobmann der Wiener FPÖ, LAbg. DDr. Eduard Schock.

Auch den Beamten der Exekutive müssen bessere Schutzmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Immer häufiger werden diese nämlich beim Aufgreifen illegal aufhältiger Personen mit TBC konfrontiert. Derzeit sind die Beamten aber auf sich selbst gestellt - geeignete Schutzmaßnahmen gibt es nicht.

Effiziente Maßnahmen zur Kontrolle und Anhaltung von Erkrankten müssen oberste Priorität haben. Besonderes Augenmerk muss dabei vor allem auf straffällig gewordenen Asylwerber und Schubhäftlinge gelegt werden. Die Inzidenz (Maßzahl aus der Medizin) der Fälle von Patienten mit österreichischer Staatsbürgerschaft liegt bei 7,34/100.000. Im Gegensatz dazu ist die Inzidenz bei den in der Statistik erfassten Personen anderer Nationalitäten mit 40,91/100.000 erheblich höher.

Schubhäftlinge mit TBC gelten als "nicht haftfähig" und werden daher nicht im Rahmen der Schubhaft sondern in öffentlichen Spitälern behandelt. Diese schwerkranken Personen brechen meist nach kurzer Zeit die Behandlung in den Spitälern ab, verlassen unbemerkt das Spital und tauchen unter.
Die FPÖ-Wien fordert daher weiterhin effiziente Maßnahmen zur Kontrolle und Anhaltung der Erkrankten, so Schock abschließend. (Schluss) paw

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