Niederwieser gratuliert den PHs zu ihrer Entwicklung

Unter schwierigsten Bedingungen gute Arbeit geleistet

Wien (SK) - "Ich möchte zwar nicht so ganz in das Eigenlob des Rektors Brunner einstimmen, die Pädagogischen Hochschulen haben aber trotz widrigster Umstände ein gute Arbeit geleistet", erklärt SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Widrig waren die Umstände vor allem deshalb, weil einerseits die vergangene Regierung die sehr detaillierten Expertenvorschläge der "Planungs- und Evaluierungskommission" weitgehend ignoriert und ein Gesetz gegen die SPÖ durchgepeitscht hat, nur um sich rechtzeitig vor der Wahl den politischen Einfluss auf Hochschulräte und Rektorenteams zu sichern. Weiterer Reformbedarf beim PH-Gesetz sei aber unbestritten. ****

"Diese parteipolitischen Konstellationen sind auch heute noch am Werk und die Eliminierung fähiger Personen, die einfach der falschen Partei zugeordnet wurden, wirkt sich nach wie vor negativ aus. Das sollte man bei aller Freude über die eigene Arbeit nicht vergessen", so Niederwieser.

Unbestritten ist auch, dass die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den PHs auch bei einer gemeinsamen Lehrerausbildung und -weiterbildung nicht um ihre Jobs bangen müssen. Die gemeinsam mit einer Universität geführte "School of Education" nach internationalem Vorbild sei auch für die SPÖ eine mögliche Variante. "Beim Dienstrecht wird man sich entscheiden müssen, ob man den universitären Weg konsequent gehen will, dann wären Verhandlungen über die Einbeziehung in den Kollektivvertrag der Universitäten gerade noch zeitgerecht. Dieser döst als Entwurf im Hahn-Ressort seit Herbst 2006 vor sich hin. Für besser als wieder ein anderes Übergangsdienstrecht hielte ich, wenn man auch dort jenen Schritt weg von pragmatisierten Dienstverhältnissen setzt, den die Unis 2002 gegangen sind", so Niederwieser abschließend. (Schluss) js

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